Seele Sprüche – nachdenklich
171 Sprüche gefunden
Der Schlaf erstickt und unterdrückt unsere seelischen Kräfte, der Geschlechtsakt saugt sie ebenso auf und lässt sie verschwinden.
Jeder Mensch trägt eigentlich [...] einen noch besseren Menschen in sich, der sein viel eigentlicheres Selbst ausmacht, dem er aber wohl einmal untreu wird, und an diesem inneren und nicht so veränderlichen Sein, nicht an dem veränderlichen und alltäglichen muß man hängen, auf jenes dieses zurückführen, und manches verzeihen, woran jenes tiefere Sein unschuldig ist.
Eine zerrissene Seele kann nichts Ganzes schaffen, ja nicht einmal sehen.
Es muß menschlichem Empfinden aufgehen, daß das, was im Menschen atmet, dasselbe ist, wie das, was im Tiere lebt.
Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird!
Wir wollen nicht das Fleisch als Ursache der großen Übel bezichtigen und die Unzuträglichkeiten nicht auf die Verhältnisse schieben, sondern wir wollen die Ursache davon lieber in der Seele suchen, alles törichte Streben und Hoffen auf Augenblicksgüter abschütteln und ganz nur uns selbst gehören.
Kennst du das Passwort zu deinem eigenen Innern?
Wir möchten den inneren Frieden haben, jedoch nach innen schauen wir nicht.
Halte deinen Tempel mit Umsicht in Ordnung, damit jene Grünheit, in der du Gott mit Liebe empfängst, nicht Schaden nehme, weil Gott deine Seele sehr lieb hat.
Wir merken vor allem dann, daß wir eine Psyche haben, wenn sie uns bedrückt.
Wenn sich nur eine Pforte erst öffnet, durch die das eindringt, was mehr als irdisch ist, so fängt der Mensch schon an, geborgen zu sein und bereitet sich eine innere Heimat.
Seele führt zur Selbstbetrachtung Und zu klaren Sinns Umnachtung.
Innerer Reichtum ohne Fähigkeit innerer Sammlung ist ein begrabener Schatz.
Wäre das Auge unserer Seele ganz klar, ganz hellsichtig für die Dinge der moralischen Welt, wir würden innerlich gepackt und tief erschüttert sein über das Schuldigwerden einer Menschenseele.
Es wird der Seele zugelassen, daß sie eifert; aber besser tut sie, daß sie in Sanftmut wandelt, in welcher sie in Kraft der Majestät einhergehet, und ist gar ein liebes Kind.
Das Weltall wird von Gott regiert wie der Leib von der Seele, die ihn ausfüllt.
Unsere Seele beugt und schmiegt sich gar gerne auf guten Glauben, nach dem Willen und den Meinungen anderer, folgt gar zu gern den Pfaden anderer, folgt gar zu gern, wie eine Gefangene, dem Ansehen derer, die sich ihr als Lehrer und Führer aufdrängen. Man hat uns so sehr ans Gängelband gewöhnt, daß wir des freien Ganges fast entwöhnt sind.
O welch ein Zeugnis der Seele, die von Natur eine Christin ist.
Die Seele, die im geistlichen Leben Nutzen ziehen will, muß immer in entgegengesetzter Weise vorangehen, als der Feind vorangeht.
Warum sollten rohe und ungebildete Gemüter ein gebildetes und einsichtsvolles Gemüt beunruhigen können? Was ist aber eine gebildete und einsichtsvolle Seele? Die, die den Ursprung und das Ziel der Dinge kennt und den Geist, der die Körperwelt durchdringt und die ganze Zeit hindurch nach bestimmten Abschnitten das All verwaltet.
Ziehe dich in dich selbst zurück. Die in uns herrschende Vernunft ist ja von der Natur, daß sie im Rechttun Heiterkeit und Selbstzufriedenheit findet.