Seele Sprüche – sinn

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Vergebens sprichst du, o Seele, zu einem entseelten Geschlecht!

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Wessen Seele fähig ist, sich auf den Schwingen einer reinen poetischen Weltanschauung über die Trivialitäten des Lebens zu erheben, der geht nie verloren.

Rau, Beethoven, ein Künstlerleben. Kulturhistorisch-biographisch geschildert, 4 Bde., 1859

Eine Menschenseele, in der auch nur ein Ton der ewigen Melodie erklingt, kann sich auf die Dauer nicht mit armen, äußeren, flüchtigen Klängen und Mißklängen zufrieden geben, sie muß in die Tiefe und in die Höhe dringen und die ewige Heimat suchen.

Carlyle, The life of John Sterling, 1851

Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie unseres Daseins.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Man besitzt nur die Seele, die sich uns gab, nicht die, die man sich nahm.

Mauthner (Hg.), Nachgelassene Schriften von Walter Calé, hg. von Fritz Mauthner, Berlin 1910

Die Kultur der Seele ist die Seele der Kultur.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Rings um uns Hier der Vogel, dort der Baum – Wie wir neben ihnen leben! Wohl, verstehn uns selber kaum, Doch was mag sich dort begeben! Wieviel Leben uns umflutet, Unaufhörlich, ausgegossen! Wieviel Seele, nur vermutet, Nur gefühlt, doch nie erschlossen!

Morgenstern, C., Gedichte

Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?

Erasmus von Rotterdam, Handbuch des christlichen Streiters (Enchiridion militis Christiani), 1503

In der Seele nämlich finden wir einen vernünftigen Teil, welcher herrschen, und einen sinnlichen, welcher beherrscht werden soll. Jeder hat seine eigne Tugend. Beide Tugenden aber sind Tugenden des Geistes. So verhält es sich auch mit allen andern Obern und Untergebenen.

Aristoteles, Politik. 1260a (I, 13.) Übersetzt von Christian Garve (1799)

Seelenleere befällt häufig junge Menschen, denen es an Leitung fehlt, und die nicht wissen, was anzufangen mit ihrem Leben. Sie entsteht dann, wenn die Seelenkräfte in keinem Gleichgewicht zu einander stehen, besonders wenn Phantasie und Empfindung im Gefolge aller Leidenschaften über Verstand und Vernunft die Oberhand gewinnen.

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Alles, was existiert, dient der Entwicklung der Menschenseele; sobald es aufhört, als in diesem Dienst stehend zu walten, ist es ein Götze.

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Nimm des inneren Menschen wahr, darin liegt das äußere und innere Leben.

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Die Seele ist der befehlende Teil, der Körper der gehorchende. Mit einem schlechten Diener ist nichts anzufangen. Man muß also den Körper so ausbilden, wie ihn die Seele bedarf, daß er ihr gehorchen könne.

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Das höchste Streben und Verlangen eines Dinges, das ihm zuerst von der Natur eingeprägt, ist die Heimkehr zu seinem Ursprung; und weil Gott der Ursprung ist unserer Seele, – also verlangt sie vornehmlich heimzukehren zu ihm.

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Wenn man denkt, was mit der Seele nach dem Tode wird, kann man nicht anders als denken, was mit ihr vor der Geburt war. Wenn du irgendwo gehst, mußt du irgendwoher gekommen sein. So auch im Leben: wenn du in dieses Leben gekommen bist, bist du irgendwoher gekommen. Wenn du später leben wirst, hast du auch früher gelebt.

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Die Seele braucht nur wenige Dinge, der Körper viele.

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Es ist mit unsrer Seele, wie mit unserm Körper. Sie hat auch eine Zunge und hat einen Magen. Der Zunge gefällt das Bittere nicht, aber dem Magen ist es heilsam und gesund; und, was den Magen verdirbt, gefällt der Zunge wohl.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Über die neue Politik. Vorläufige Bedenklichkeiten und Zweifel gegen das neue System

Der Körper spricht immer irgendwie, was die Seele ist.

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Kein Schicksal vermag etwas über das Innere seiner Seele.

Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen, 1792. VII. Religion. (Anmerkung: Gemeint ist die Seele des innerlich Freien.)

Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden.

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Die Seele dieses Menschen sitzt in seinen Kleidern.

Shakespeare, Ende gut, alles gut (All's Well That Ends Well), Erstdruck 1623. 2. Aufzug, 5. Szene, Lafeu