Sterben Sprüche

Sprüche über Sterben

587 Sprüche in dieser Kategorie

Leben ist schwer, aber Sterben noch schwerer.

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Das Leben stirbt, aber das Sein geht weiter.

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Wer vom Blitz getroffen wird, hört den Donner nicht.

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Ihm hab ich mich ergeben, Zu sterben und zu leben, Sobald er mir gebeut; Es sei heut' oder morgen, Dafür laß ich ihn sorgen, Er weiß allein die rechte Zeit.

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Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.

Altes Testament. Das erste Buch Mose (Genesis) (#1.Mose 24,56)

Ein Vogel, der nicht sterben will, soll sich seinem Nest fernhalten.

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Zu sterben ist, Staub zu werden, und Staub wird aufgewirbelt - Ach, selbst noch auf diesem Wege gibt’s immer neue Ziele!

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O Herz, des Alters Morgen graute - Steh auf! Dies Schloß ist Heimat nicht!

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Entheb' dein Herz der Hoffnung – es muß gegangen sein, Weiß ward das schwarze Haar dir – es muß gegangen sein. O Wanderer du, töricht – ist jetzt die Zeit für Schlaf? Die Nacht schwand; nun ist Morgen: es muß gegangen sein!

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Sterben ist wie eines Tages Ende. die aber am Ziel sind, haben den Frieden.

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Der Tod, diese erhabene Abendröte unsers Thomastages, dieses herübergesprochene große Amen unserer Hoffnung, würde sich wie ein schöner, bekränzter Riese vor unser tiefes Lager stellen und uns allmächtig in den Äther heben und darin wiegen, würden nicht in seine gigantischen Arme nur zerbrochene, betäubte Menschen geworfen; nur die Krankheit nimmt dem Sterben seinen Glanz, und die mit Blut und Tränen und Schollen beschwerten und befleckten Schwingen des aufsteigenden Geistes hangen zerbrochen auf den Boden nieder.

Jean Paul, Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel, kurz Siebenkäs, 3 Bde., 1796/97. Viertes Bändchen. 20. Kapitel

Es ist ungerecht, von einer niedergeschlagenen und durch den Ansturm eines furchtbaren Übels besiegten Seele zu verlangen, sie solle dieselbe Kraft aufbringen wie ein ruhiges Leben. Überrascht es, dass ein Kranker weder gehen, noch wachen, noch sich aufrechterhalten kann? Wäre es nicht weit seltsamer, wenn er noch selber wäre, wie in gesunden Tagen? Wenn wir Kopfschmerzen gehabt und schlecht geschlafen haben, entschuldigt man an einem solchen Tag unsere Unfähigkeit zu jeglicher Arbeit gerne, und niemand verdächtigt uns des steten Unfleißes. Dürfen wir einem Sterbenden das Vorrecht verweigern, das wir einem, der an Kopfschmerzen leidet, zugestehen? Dürfen wir wagen, zu behaupten, er hätte in gesunden Tagen niemals Mut besessen, wenn er im Todeskampf keinen an den Tag legte?

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Dulden muß der Mensch sein Scheiden aus der Welt, wie seine Ankunft: Reif sein ist alles.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608

Nimm an, dein Leben sei ganz nach Wunsch gewesen – was dann? Und wenn das Lebensbuch nun ausgelesen – was dann? Nimm an, du lebtest in Freuden hundert Jahr – nimm meinthalb an, es seien zweihundert gewesen – was dann?

Chayyam, Die Sinnsprüche Omars des Zeltmachers (Rubaijat-i-Omar-i-Khajjam), übersetzt von Friedrich Rosen 1909

Was fallen muß, fällt ohne Schuß.

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Die Furcht vor dem Tod, die den Menschen eingeprägt ist, ist zugleich ein großes Mittel, dessen sich der Himmel bedient, sie von vielen Untaten abzuhalten, vieles wird aus Furcht vor Lebensgefahr oder Krankheit unterlassen.

Lichtenberg, Sudelbuch A, 1765-1770. [A 40]

Die Furcht zu sterben sollte für viele Menschen geringer sein, als noch einmal zu leben.

Petit-Senn, Blüthen und Knospen (Bluettes & Boutades). Frei bearbeitet von Franz August Stocker, 1861

Ich kenne jenen Berg Bachu, auf den sich der Himmel stützt: Er ist aus Tjhstein, 300 Ruten beträgt seine Länge. 120 Ruten sind seine Breite. Suchos, der Herr von Bachu, ist im Osten dieses Berges, sein Tempel ist aus Karneol. Eine Schlange ist auf dem Scheitel jenes Berges, 100 Ellen in ihrer Länge, davon sind vorn drei Ellen aus Feuerstein. Ich kenne den Namen dieser Schlange: "der auf seinem Berge, der in seinem Feuer" ist ihr Name. Aber zur Zeit des Abends wendet sie ihr Auge gegen Re, da gibt's ein Stillstehen unter der Schiffahrtsmannschaft und großes Staunen auf der Fahrt. Da beugt sich Seth ihr entgegen. Der Spruch, den er als Zauber sagt: "Ich trete dir entgegen, damit die Fahrt in Ordnung kommt. Du, den ich von fern gesehen habe, schließe dein Auge! Ich habe dich gefesselt, ich bin der Männliche, verhülle dein Haupt, damit du wohlbehalten bist und ich wohlbehalten bin. Ich bin der Zauberreiche". Dann geht das Auge des Re (das Sonnenschiff) ein zum Leben.

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Wer viele Zeugen bei seinem Tod hat, stirbt immer mutig.

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Nun ist es Abend, nun ist es genug. Jetzt birg mich, Herr, in deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. nun trägst du mich in Liebe und ohne Ende.

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Ich kenne eurer Weisheit bittern Kern, und doch-ich kann den Wahn nicht meiden. Ich lebe einmal für mein Leben gern und kann das Sterben auf den Tod nicht leiden.

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