Sterben Sprüche – zeit

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Gute und Schlechte, die zusammen sterben, deckt ein Rasen.

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Der Tod Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer, Tönt so traurig, wenn er sich bewegt Und nun aufhebt seinen schweren Hammer Und die Stunde schlägt.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Sechster Teil

Nicht alle, die Wohlgeboren sind[, sind] Wohlgestorben, oder im Reich der Toten Hochedelgestorbene.

Lichtenberg, Sudelbuch E, 1775-1776. [E 372]

Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.

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Es ist keinem einzigen Menschen gegeben zu wissen, ob er bis zum Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht.

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Ich hör schon das Gras wachsen, in welches ich beißen werd.

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Det er en liden tid, så har jeg vunden, så er den ganske strid med ét forsvunden; så kan jeg hvile mig i rosensale og uafladelig min Jesum tale. (Noch eine kurze Zeit, dann ist's gewonnen, dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen. Dann werd ich laben mich an Lebensbächen und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen!)

Inschrift. Auf dem Grabstein von Søren Kierkegaard in Kopenhagen

Freue dich nicht, wenn dein Feind stirbt; denke daran, dass wir alle sterben müssen.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 8,8)

Zum Zahlen und zum Sterben bleibt immer noch Zeit.

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Wenn die Seerose verwelkt, muß da nicht auch die Sonnenblume welken? Wenn die Blüten welken, muß es dann nicht auch mit den Disteln zu Ende gehen?

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Auf der Welt ist kein Bestand, Wir müssen alle sterben, Das ist uns wohlbekannt!

Büchner, Woyzeck, 1836/37. Erste Fassung. Szenengruppe 2. Szene 3. Alter Mann. Kind

Die Lieblinge der Götter sterben früh.

Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 425. Übersetzt von Karl Heinemann, 1922

Auf Erden stehet nichts, es muß vorüberfliegen. Es kommt der Tod daher, du kannst ihn nicht besiegen. Ein Weilchen weiß vielleicht noch wer, was du gewesen. Dann wird das weggefegt, und weiter kehrt der Besen.

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Lied des Harfenmädchens Heute, nur heute Bin ich so schön; Morgen, ach morgen Muß alles vergehn! Nur diese Stunde Bist du noch mein; Sterben, ach sterben Soll ich allein.

Storm, T., Gedichte. 1852

Für jeden steht ein Tag fest; kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

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Sterben ist nichts anderes als das Umwenden einer Seite im Buch des Lebens. In den Augen der anderen ist es der Tod; für die aber, die sterben, ist es das Leben.

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Seid doch unbesorgt. Auch die Blätter fallen Ohne Murren ab!

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Ein Mensch, der sein Ende kennt, spürt das Leid von morgen, aber die Freude von heute. Er schaut zum Himmel und lebt ohne Reue. Er trauert, denn deshalb ist er ein Mensch. Er wird das Herz und die Zunge Gottes. Aus der Sterblichkeit schafft er etwas Unsterbliches.

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Am Abend Abermal ein Teil vom Jahre, abermal ein Tag vollbracht: Abermal ein Brett zur Bahre und ein Schritt zur Gruft gemacht. Also nähert sich die Zeit nach und nach der Ewigkeit; also müssen wir auf Erden zu dem Tode reifer werden.

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Unbeirrt zum Ziel der Zeit.

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Auf eine Weise werden wir geboren, auf tausendfache sterben wir.

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