Sterben Sprüche – zeit

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Der Mensch ist wie eine Blume, er wächst, gedeiht und vergeht.

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Wie lange lebt der Mensch? Lebt er 1000 Jahre oder nur ein einziges? Lebt er eine Woche oder mehrere Jahrhunderte? Wie lange stirbt der Mensch? Was heißt eigentlich für immer?

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Wer früher stirbt, ist länger tot.

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Es ist besser zwei Jahre zu früh als ein Jahr zu spät zu sterben!

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Pflücke die Rose, noch ist es Zeit, noch wohnt das Glück hier im Land. Doch dieselbe Blüte, die heute dich erfreut, welkt morgen in deiner Hand.

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Wir urteilen sicherlich nicht recht, so viel unser das Sterben für etwas Böses halten.

Platon, Apologie des Sokrates, entstanden um 395 v. Chr. Übersetzt von Matthias Claudius

Meine Oma hat immer gesagt: "Seit das Sterben aufgekommen ist, ist man sich seines Lebens nicht mehr sicher."

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Sterben muss etwas Tolles sein. Warum? Sonst würden es nicht alle tun!

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Ich möchte hingehn wie das Abendrot Und wie der Tag in seinen letzten Gluten – O leichter, sanfter, ungefühlter Tod! – Mich in den Schoß des Ewigen verbluten. Ich möchte hingehn wie der heitre Stern, Im vollsten Glanz, in ungeschwächtem Blinken; So stille und so schmerzlos möchte gern Ich in des Himmels blaue Tiefen sinken. Ich möchte hingehn wie der Blume Duft, Der freudig sich dem schönen Kelch entringet Und auf dem Fittich blütenschwangrer Luft Als Weihrauch auf des Herren Altar schwinget. Ich möchte hingehn wie der Tau im Tal, Wenn durstig ihm des Morgens Feuer winken; O wollte Gott, wie ihn der Sonnenstrahl, Auch meine lebensmüde Seele trinken! Ich möchte hingehn wie der bange Ton, Der aus den Saiten einer Harfe dringet, Und, kaum dem irdischen Metall entflohn, 20 Ein Wohllaut in des Schöpfers Brust erklinget. Du wirst nicht hingehn wie das Abendrot, Du wirst nicht stille wie der Stern versinken, Du stirbst nicht einer Blume leichten Tod, Kein Morgenstrahl wird deine Seele trinken. Wohl wirst du hingehn, hingehn ohne Spur, Doch wird das Elend deine Kraft erst schwächen, Sanft stirbt es einzig sich in der Natur, Das arme Menschenherz muß stückweis brechen.

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Sterblichkeit ist Schein, ist, wie die Farben, die vor unsrem Auge zittern, wenn es lange in die Sonne sieht!

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Wie mit den grünen Blättern auf einem schönen Baum – die einen fallen ab, die andern wachsen wieder – so geht's mit dem Menschengeschlecht auch: die einen sterben, die andern werden geboren.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 14,19)

Es ist an der Zeit zu gehen, ich bin da. Ich bin am Ziel meiner Tage. Manchmal ist eine Gehen wie eine Erlösung aus einem Gebrechen.

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Ein Verlust ist weiter nichts als eine Umwandlung, und darin findet die Allnatur Vergnügen, sie, die alles mit so großer Weisheit tut, von Ewigkeit her gleicherweise tat und ins Unendliche so tun wird.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 9,35. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

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Wenn einer alt geworden ist und das Seine getan hat, steht es ihm zu, sich mit der Stille des Todes zu befreunden.

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Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus der Spruchsammlung 'Also sprach Epikuros' [60]

So wie der Wind den Sand verweht, so ist auch unser Leben. Wir wirbeln hoch, wir fallen tief – wem ist das Glück gegeben? Doch deine Seele fliegt weit fort, unendlich zu den Sternen, befreit von aller Erdenlast in weite, weite Fernen.

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Den Alten macht Hunger zur Leiche, den Jungen die Seuche.

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Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Du, Herr, weißt deine Zeit. Mir ziemt nur stets bereit und fertig dazustehen und so hereinzugehen, daß alle Stund und Tage mein Herz ich zu dir trage.

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So stirbt er allbekannt und kennt sich selber nicht.

Seneca, Thyestes. II, 402