Zeit Sprüche
Sprüche über Zeit und Vergänglichkeit
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Denn nach dem Tode zieht die Zeit sich aus dem Körper zurück, und die schon so gleichgültig gewordenen, blassen Erinnerungen sind nun von der, die nicht mehr ist, fortgewischt und werden es bald auch von dem sein, den sie noch immer quälen, in dem aber endlich auch sie einmal sterben werden, wenn das Verlangen nach einem lebendigen Leib sie nicht mehr unterhält.
Wie souverän doch ein Dummkopf die Zeit behandelt! Er vertreibt sie sich oder schlägt sie tot. Und sie läßt sich das gefallen. Denn man hat noch nie gehört, daß die Zeit einen Dummkopf vertrieben oder totgeschlagen hat.
Zeitgeist Willst du den Geist der Zeit versteh'n, So mußt du mit ihr vorwärts geh'n, – Sonst holst du sie nicht ein in Jahren. Die Welt geht ruhig ihren Gang, Sie steht nicht still und wartet lang, Bis du ihr keuchend nachgefahren.
Halb zwölf. Wie schnell ist die Stunde vergangen. Halb zwölf. Wie schnell sind die Jahre vergangen.
Die Zeit flieht – weil sie fürchtet, totgeschlagen zu werden.
Menschenkinder, opfert die Zeit der Ewigkeit!
Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt.
Die Zeit ist das Zeug, woraus das Leben gewebt wird; darum verdirb(t) sie nicht.
Wie schnell doch die Zeit verrinnt, merkst du am besten, wenn du einen Wechsel unterschrieben hast.
Die Zeit ist ein Fluß, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.
Es wird zu allen Zeiten Menschen geben, die von den Ansichten ihres Jahrhunderts, ihres Landes und ihrer Gesellschaft beherrscht werden.