Zeit Sprüche – klassisch

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Der beste Prediger ist die Zeit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Alles fürchtet sich vor der Zeit, aber die Zeit fürchtet sich vor den Pyramiden.

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Es ist die Zeit ein milder Gott.

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Der Zeitgott ist ein milder Gott, der heilt.

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Niemals, ob die Uhr du stellen magst zurück, Kehrt die versäumte Zeit und ein verträumtes Glück.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Zehn Jahre lang den Pfad der Tugend wandeln ist nicht genug; einen einzigen Tag Übels tun ist zu viel.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Wenn die Zeit nicht reif ist, kann nichts es geschehen machen; wenn sie reif ist, kann nichts es verhindern.

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Gestern, Heute, Morgen – das sind die drei Tage des Menschen.

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Alles, was dir widerfahren mag, war dir von Ewigkeit her so bestimmt, und die Verkettung der Ursachen hat von Anfang an dein Dasein und dieses dein Geschick miteinander verknüpft.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 10,5. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Das Beste der Welt Weistu, was in dieser Welt Mir am meisten wolgefällt? Daß die Zeit sich selbst verzehret, Und die Welt nicht ewig währet.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Der Raum ist dem Ort, was die Ewigkeit der Zeit ist.

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Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden.

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Vergleichung Wie der köstlichste Wein von seinem Boden Geschmack nimmt, Saft und Farbe, so sind wir die Gewächse der Zeit: Dies kocht reifer die Sonne, dem gibt sie süßere Anmut; Aber des Bodens Natur ändert nicht Sonne noch Zeit.

Herder, J. G., Gedichte

Die Zeit am besten angewandt, ist die, die man verschwendet.

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Die Zeit ist die Seele der Welt.

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Nichts charakterisiert den Menschen mehr, als das, wofür er niemals Zeit findet.

Kurz, Im Zeichen des Steinbocks. Aphorismen, 1905. Allgemeines vom Menschendasein

Der Mensch besitzt nichts Edleres und Kostbareres als die Zeit.

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Habe ich nicht den Mut, besser zu sein als meine Zeit, so mag ich zerknirscht das Schimpfen lassen, denn keine Zeit ist durchaus schlecht.

Eichendorff, Ahnung und Gegenwart, 1812/15. 1. Buch, 3. Kapitel

Der Arzt für alle notwendigen Übel ist die Zeit.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Kein Schaden ist größer als vergeudete Zeit.

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