Alter Sprüche – kinder

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Der Esel grauet schon im Mutterleib.

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Mein Bart und meine Zähne sagen hier: Die Jugend schwand und kommt nicht mehr zu dir. Auf wen ich blicke und mit wem ich lache, Sagt "Onkel“ oder "Väterchen“ zu mir!

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Das Alter spricht ohnehin gern von sich.

Jean Paul, Die unsichtbare Loge, 2. verbesserte Auflage 1822 (EA: 1793). Erster Teil. Vorrede zur zweiten Auflage

Wenn die Jungen keine Kinder bekommen, heißt es, die Alten seien vergreist.

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Gibt es etwas Schöneres, als Greisentum umringt vom Wissensdurst der Jugend?

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Weder das Alter noch die Jugend sind im mindesten ein Verdienst noch ein Vorzug, ja nicht einmal eine Eigenschaft, sondern einfach ein Zustand. Man ist jung oder alt, so wie man gesund oder krank ist.

Spitteler, Lachende Wahrheiten, 1898

Mancher Mensch hat weniger Klugheit als ein Tier und denkt nicht ans Alter, bis es da ist.

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Alter bringt in größter Zahl, wenn es ankommt, Leid und Qual.

Plautus, Menaechmi (Die beiden Zwillinge), uraufgeführt 200 v. Chr

Fällt ein Kind, so legt ihm Gott ein Kissen unter, fällt ein Greis, so stellt ihm der Teufel das Bein.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Jeder Mensch ist so alt wie seine Zunge und etwas älter als seine Zähne.

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Weder ist Ekel ein Zeichen von Gesundheit, noch Appetit eine Krankheit, ganz im Gegenteil! So denkt man über den Körper, aber die Seele beurteilt man nach anderen Regeln, man nimmt an, daß eine Seele stark ist, die frei ist von Leidenschaften, und da die Jugend feuriger und ungestümer ist als das hohe Alter, so sieht man sie wie eine Zeit des Fiebers an und verlegt die Kraft des Menschen in seine Hinfälligkeit.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Kinder leben von der Hoffnung, Ältere von den Erinnerungen.

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Das Greisenalter ist eine zweite Kindheit minus Lebertran.

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Im Alter weckt jedes gute Gespräch Erinnerungen.

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Die Alten werden zweimal Kinder.

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Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen.

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In der Jugend sind wir Männer, im Alter Kinder.

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Alter liebt das Wenig, Jugend das Zuviel.

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Drei werden mit zunehmendem Alter immer stärker: Der Fisch, die Schlange, das Schwein.

Pessachim 113

Die Jugend eines alten Mannes sitzt im Portemonnaie.

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Andern altert das Herz zuerst und andern der Geist. Und einige sind greis in der Jugend: aber spät jung erhält lang jung.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom freien Tode