Alter Sprüche – kinder
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Die Alten Die Welt ist alten Leuten gram und ehrt sie kaum mit einem Blicke, Das macht: die Alten kummen drauff und weisen andren ihre Tücke.
Man sagt, alte Leute werden wieder Kinder.
Der Jugend Tugend gibt dem Alter noch Jugend.
Weißt du, was schlecht ist, im Alter? – Wenn es ein Aufbau, ein Übereinandertürmen rumpliger Vorurteile geworden; durch das die heilige Anlage der Jugend nicht mehr durchdringt, aber wo der Geist durch alles gehäufte Elend des Philistertums, dieser ganz unwahren, aber wirklichen Wahnwelt, durchdringt zur Himmelfreiheit, zum Äther und dort aufblüht, da ist Alter nur das kräftigste Lebenszeichen der Ewigkeit.
Das Alter, das den Menschen der Lächerlichkeit aussetzt, nimmt ihm zugleich auch das Gefühl für diese Lächerlichkeit.
Uns Alten ist's so eigen, wie es scheint, mit unsrer Meinung übers Ziel zu gehn, als häufig bei dem jungen Volk der Mangel an Vorsicht ist.
Über die Torheiten unserer Jugend erröten wir nicht, aber über die Torheiten unseres Alters.
Das Alter hat moosige Auswürfe der Schwäche, die Jugend hat die grünende der Kraft.
Wir finden, daß alle die, welche ein hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend Mühe, Arbeit, Strapazen ausgestanden haben.
Altes und junges Fleisch ist nicht gut beisammen.
Der Mann bracht' es auf siebzig gar; Das heißt: von seinem siebenten Jahr Hat all sein Wirken von Kind bis jetzt Nur eine Null ihm zugesetzt.
Jüngling wirst du nicht wieder, noch Mann, wenn das Haar sich dir bleichte, Aber, sobald du nur willst, wirst du auf's Neue ein Kind!
Warum kann man mit fünfunddreißig Jahren nicht so gut anfangen wie mit zehn?
In lärmendem Spiele erkennen wir den Knaben, in emsiger Tätigkeit den gereiften Mann und in schwacher Geschwätzigkeit den Greis.
Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Leuten gibt.
Ich kriege mit der Zeit auch Autorität. Man muss nur hübsch alt werden, da gibt sich alles.
Wenn das Alter stark und die Jugend klug wäre, das wäre viel Geldes wert.
Unterschied der Lebensalter Hat dir der Tag was gebracht? So fragt sich am Abend der Jüngling; Hat dir der Tag was geraubt? fragt sich der Mann und der Greis.
Es muß aber jegliches Lebensalter auch das seiner Art entsprechende und gebührende Glück haben, sonst gedeiht der Mensch nicht zu seiner Vollkommenheit [...].
Das Alter ist nur eine zweite Kindheit.
Die Jugend sei nicht übermütig gegen einen Greis; denn was wir sind, ist er gewesen, und was er ist, das werden wir sein.