Alter Sprüche – kinder
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Es gibt Menschen, die in ihrem Alter ihre Jugend haben.
In der Kindheit beschränkt sich unsere Liebe auf Eltern, Geschwister und Schulkameraden, in der Jugend aufs Geschlecht; im mittlern Alter lieben wir Vaterland, Ehren, Studien, im Alter die Menschheit.
Jung und Alt So lang uns noch die Jugend blüht, Ergreift oft, ehe wir's gedacht, Grundlose Trauer das Gemüt, Und unsre Thränen fließen sacht. Doch wem des Alters Eulenflug Die Stirne streifte kalt und schwer, Zur Trauer hätt' er Grund genug, Nur hat er keine Thränen mehr.
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren.
Alterssorgen: Gesprächsfetzen auf einer Gesellschaft: "Eine schreckliche Zeit für das arme Ding. Kinder und Mann sind in einem so schwierigen Alter!"
Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergebens suchen würde, und was jeder Mann von Sinn und Gefühl vorzugsweise schätzen wird.
Die gefährlichste Lächerlichkeit alter Menschen, die einst liebenswürdig waren, ist, zu vergessen, daß sie es nicht mehr sind.
Die Ungeduld des Alters bleibt der Jugend ewig unverständlich.
Lebhaftigkeit, die mit dem Alter sich steigert, grenzt an Narrheit.
Ach, wie prahlt ihr alte Herrn Mit der Fülle eurer Tugend, Und vertauscht sie so gern Mit den Sünden eurer Jugend.
Im Alter Wie wird nun alles so stille wieder! So war mir's oft in der Kinderzeit, Die Bäche gehen rauschend nieder Durch die dämmernde Einsamkeit, Kaum noch hört man einen Hirten singen, Aus allen Dörfern, Schluchten weit Die Abendglocken herüberklingen, Versunken nun mit Lust und Leid Die Täler, die noch einmal blitzen, Nur hinter dem stillen Walde weit Noch Abendröte an den Bergesspitzen, Wie Morgenrot der Ewigkeit.
Die Betagten sind nicht die Weisesten, und die Alten verstehen nicht, was das Rechte ist.
Im vorgerückten Alter ist die Moral meist gut. Was zu wünschen übrigläßt, ist die Unmoral.
Erzeige den Alten viel Ehre und wenn du mit ihnen im Gespräch bist, so führe keine närrischen Reden, das heißt, sprich nicht alles aus, was dir in den Kopf kommt.
Alter kommt leise, macht den einen dumm, den andern weise.
Was einen, wenn man jung ist, als eine Mücke umschwirrte, das wird im Alter zu einer Hornisse.
Im Alter nimmt nicht die Fülle der Ideen ab, nur die Lust, sie auszusprechen.
Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.
Bewahre dein Alter vor jedem Schandflecken; denn das Weiße nimmt am leichtesten den Schmutz an!
Du hätt'st nicht alt werden sollen, eh' du klug geworden wärst.
Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.