Alter Sprüche – kinder
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Auf das Alter Dem Alter nicht, der Jugend sei's geklagt, Wenn uns das Alter nicht behagt.
Mit dem Alter streift man die Erziehung allmählich wieder ab und kehrt zur Natur zurück – zur eignen aber.
Gedanken hat das Alter, die Jugend hat Ideen.
Jugend hat viel Herrlichkeit, Alter Seufzen viel und Leid.
Die Alten bestimmten die Moral, da sie ihre Triebe zu beherrschen gelernt haben, als sie schwach geworden waren; die Jungen erlauben sich ihr Ausleben und missachten das, was den Alten immer teuer war – die feste Form, die Hierarchie und den Schutz des Erreichten an Besitz, Bildung, gesellschaftlicher Stellung.
Es ist nichts Tröstlicheres in älteren Jahren, als aufkeimende Talente zu sehen, die eine weite Lebensstrecke auszufüllen versprechen.
Mit zunehmendem Alter wird man nicht klug, man weiß nur genauer, daß es die anderen auch nicht sind.
Die Blumen der Freude im Herbst des Alters geruchlos; des Frühlings in der Jugend vielleicht giftig, die der Mitte recht.
Alt zu werden unter jugendlichen Völkern, scheint mir eine Lust, doch alt zu werden, da wo alles alt ist, scheint mir schlimmer, denn alles.
Das Alter wird geizig und sucht Geld, bloß weil es die kühnen Ideale der Jugend nicht mehr hat, und seine Kräfte ausgesprochen und nun nichts weiter braucht, als Ruhe, die ihm Geld am besten gewährt.
Alte Kuh gar leicht vergisst, Dass sie ein Kalb gewesen ist.
An den Kindern merke ich, daß ich älter werde; gottlob an mir noch nicht.
Die Jugend kann auf spät're Zeit vertrau'n, Allein das weiße Haar wird nicht mehr braun; Stets enger wird der Platz, zu dem du eilst, Je länger du auf dieser Erde weilst.
Das reife Alter ist aller Freuden des blühenden Jugendalters fähig und das hohe Alter aller Freuden der Kindheit.
Jung zu Jung und Alt zu Alt, jeder sich zu sein's Gleichen halt'.
Mancher will jung sein, und hat schon siebzigmal Ostereier gegessen.
Wenn man jung ist, hat man Zähne und kein Brot, und wenn man alt ist, hat man Brot und keine Zähne.
In der Jugend verzagt ist im Alter verzweifelt.
Jugend wild, Alter mild.
In jungen Jahren sammelt man Schätze für sein Alter; im Alter spart man für den Tod. Der verschwenderische Erbe richtet ein prächtiges Leichenbegräbnis aus und verpraßt das übrige.
Verschwenderischer Jüngling, bedürftiger Greis.