Alter Sprüche – zeit
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Wie das Gesetz das Diadem und die Krone als Symbol der Herrscherwürde verleiht, so die Natur das graue Haar.
Das Alter raubt dem geistreichen Menschen nur die für die Weisheit zwecklosen Eigenschaften.
Jung zu Jung und Alt zu Alt, jeder sich zu sein's Gleichen halt'.
Wenn man jung ist, hat man Zähne und kein Brot, und wenn man alt ist, hat man Brot und keine Zähne.
Älter zu werden ist nicht schön, aber es ist interessant.
In jungen Jahren sammelt man Schätze für sein Alter; im Alter spart man für den Tod. Der verschwenderische Erbe richtet ein prächtiges Leichenbegräbnis aus und verpraßt das übrige.
Zeige man doch dem Jüngling des edel reifenden Alters Wert und dem Alter die Jugend, daß beide des ewigen Kreises Sich erfreuen und so sich Leben im Leben vollende!
Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich, nämlich ruhige Resignation.
Kein Mittelalter ist so grauenvoll Wie Mittelalter deiner Lebensfrist; Wann du dahinschwankst zwischen weis' und toll, Bist du - ich weiß es kaum, was du dann bist.
Verschwenderischer Jüngling, bedürftiger Greis.
Und wenn schon in keinem Lebensalter irgend etwas von langer Dauer ist, so ist im Alter alles auf das kürzeste befristet.
Die Alten Die Welt ist alten Leuten gram und ehrt sie kaum mit einem Blicke, Das macht: die Alten kummen drauff und weisen andren ihre Tücke.
Je älter man wird, desto durchsichtiger werden die Menschen.
Gott ist leider nicht galant. Sonst hätte er uns die Falten an die Fußsohlen gemacht und nicht ins Gesicht.
Das Junge steigt, das Alte fällt.
Verachte einen Menschen nicht, weil er alt ist; denn wir werden ja wohl auch alt werden.
Alte tun, als lebten sie nicht mehr, träg, unbehülflich und wie Blei so schwer.
Manchmal wollt ich, ich wäre alt, und alles schwiege schon in mir.
Die Jahre rauben uns während ihres Ablaufs ein Glück nach dem anderen.
Ein hohes Lebensalter bedeutet nicht, daß das Alter von Natur kurz wäre und künstlich verlängert werden müßte, sondern daß die von Natur gesetzten Grenzen erreicht werden.
Man kann sagen, daß der äußerlich alternde Mensch im kosmischen Sinne immer jünger wird; denn die Geistgestalt, auf die er angelegt ist, reift immer mehr aus dem zusammenfallenden Körper empor, je reifer seine Seele wird und je gesunder sich seine Entwicklung vollzogen hat.