Charakter Sprüche – mut

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Ich sah nie einen Mann in die Irre gehen, der einem geraden Weg folgte.

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Die Festigkeit des Charakters dürfte zuletzt noch mehr wert sein, als irgendeine positive Wahrheit.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 11. Vorlesung

Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen, und anstürmende scheitern.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Vorrede zur zweiten Auflage

Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen.

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Ein jeder bleib' wie ein Fels in seinem Wesen.

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Schlechtigkeit ist ein bedeutender Charakterzug […]. Von jeher war sie die Waffe des Schwachen.

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Bergauf sachte, Bergab, achte, Gradaus trachte.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es bleibt der Ochs, der feste steht, Und nicht der Krebs, der rückwärts geht.

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Wahr im Wort, frei im Rat, rasch in der Tat.

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Jede Not ist ein Maßstab für den Charakter der Männer und mithin für die Verfassung, die für sie taugt.

Keller, G., Aufsätze. Pfingsten. Zürcher Intelligenzblatt vom 19. Mai 1861. Über die Hilfe und eidgenössische Solidarität bei dem großen Brand von Glarus

Ach, unsre Zeit verträgt es schwer, daß einer geht auf gerader Bahn, und daß ein Mensch sei ohne Falsch, sieht man als grauses Wunder an.

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Wer unsre idealen Eigenschaften finden will, braucht mehr als Scharfsinn: Erfindung.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Streiten nicht und nicht verletzen, Stets die Ordenspflichten achten, stets der Mäßigkeit beflissen, einsam leben, tief betrachten, Ist zu allen Zeiten hehre, reine Lehre der Erwachten.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 185. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig sein. Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, können nie ganz engherzig werden.

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Charakter haben heißt überwinden, am rechten Ort widerstehen, am rechten Ort zugreifen.

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Ich schätze den Mann, der sich selber treu ist, sogar in seiner Bosheit.

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Dies sei mein Leben: mir nichts zu vergeben, kein Wesen zu scheuen, kein Ding zu bereuen!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Ein Mensch zeigt nicht eher seinen Charakter, als wenn er von einem großen Menschen oder irgend von etwas Außerordentlichem spricht. Er ist der rechte Probierstein aufs Kupfer.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Wankelmut: die wiederholte Sättigung einer unternehmungslustigen Neigung.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Charakter eines Menschen – seine gebändigte, zugehauene, zugeschliffene oder seine wild wuchernde Natur.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1906

Der einsame Vogel hat fünf Eigenschaften: Die erste, daß er zum höchsten Punkt fliegt; die zweite, daß er keine Gesellschaft erträgt, auch wenn sie von seiner Art ist; die dritte, daß er den Schnabel in den Wind hält; die vierte, daß er keine bestimmte Farbe hat; die fünfte, daß er lieblich singt. Diese Eigenschaften muß auch der kontemplative Mensch haben.

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