Charakter Sprüche – mut

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Steh wie ein fester Turm, dem nimmermehr die Spitze schwankt in sturmbewegten Tagen.

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Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Es gibt keine Charaktereigenschaft, die hartnäckiges Mühen und angestrengte sorgsame Zucht nicht bezwingen würden.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Ich will dem Menschen ähnlich sein Es mordete der Wolf ein Lamm. Der Fuchs sah lachend zu, als es im Blute schwamm, Und war ganz freudenvoll darüber. Kann dich ein blutger Auftritt freun? Frug mitleidsvoll der Hirsch. "Hirsch, sprach der Fuchs, halt ein! Sehr viele Menschen sehn nichts lieber, Und ich will den Menschen ähnlich sein!" Ihr könntet Blut mit Freuden sehn, Ihr Menschen? Eurer Brüder Blut? O nein, so weit muß euer Heldenmut Und eure Tyrannei nicht gehn! Baut euch durch Menschlichkeit Trophäen!

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Manch guter Mann ist gescheitert, weil er sein Brustbein da hatte, wo sein Rückgrat hätte sein sollen.

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Unverschämtheit stellt […] eine Mißachtung des eigenen guten Rufes um schmählichen Vorteils willen dar.

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Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

Goethe, Faust. Eine Tragödie. Prolog im Himmel, 1808. Der Herr zu Mephistopheles

Unreine Lebensverhältnisse soll man niemand wünschen; sie sind aber für den, der zufällig hineingerät, Prüfsteine des Charakters und des Entschiedensten, was der Mensch vermag.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 4. Bandes 2. Heft, 1823. Eigenes und Angeeignetes

Der wackere Mann hegt allweil feste Gesinnung; Standhaft bleibt er im Glück ebenso, wie in der Not.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 319f.

Bei manchen Leuten muß Anmaßung die Größe, Unmenschlichkeit die Festigkeit des Charakters, Arglist den Geist ersetzen.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Eigne Fehler hassen! Die der andern duldsam überseh'n! Ein ganzer Mann unbeirrt nach Pflicht und Vorsatz wandern! Willst du das, o Herz? – so fange an!

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Einen Hundecharakter haben.

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Mein Weg muß gerad sein. Ich kann nicht wahr sein mit der Zunge, mit Dem Herzen falsch.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 5. Akt, 3. Auftritt, Max

Ein vortrefflicher Charakter wählt immer den Mittelweg.

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Das Hauptmerkmal eines Charakters ist, wie er sich bei Feindseligkeit verhält.

Tolstoi, Tagebücher. 1856

Das Entscheidende bleibt doch immer der Charakter, nicht der eitle, wohl aber der gute und ehrliche Glaube an uns selbst.

Fontane, Frau Jenny Treibel, 1893

In einem jeden von uns kämpfen zwei Eigenschaften: Das Gute und das Böse. Der Streit dauert unser ganzes Leben und einer muß gewinnen. Es liegt an uns selber, was wir wählen.

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Bleibt hart und erhaltet euch für günstige Zeiten!

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Der Mensch ist seiner Natur nach eine tapfere Bestie.

Heine, Lutetia. Berichte über Politik, Kunst und Volksleben, 1854. Die Februarrevolution. Paris, den 3. März 1848

Durch den eigenen Charakter bestimmt sich jedem das Schicksal.

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Überwinde jede Mühsal durch deine Tugend!

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