Charakter Sprüche – mut

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Was man gemeinhin in der Welt einen Mann oder eine Frau von Charakter nennt, das sind die beiden abscheulichsten und gefährlichsten Tiere, die sie bewohnen.

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Das Herumdoktern an sich hat keinen Zweck. Man gehe gerade und einfach seinen Weg. Ich halte mich für gut von Natur, und sollte ich dann und wann etwas Schlechtes tun, so ist das auch natürlich.

Modersohn-Becker, Briefe. An ihre Schwester, 12. August 1906

Der Edle handelt von sich aus. Er achtet die andern, obwohl er darum noch nicht notwendig von den andern geachtet wird. Er liebt die andern, obwohl er darum noch nicht notwendig von den andern geliebt wird. Andere zu achten und zu lieben steht bei uns selbst. Von andern geliebt und geachtet zu werden, steht bei den andern. Der Edle sorgt unter allen Umständen für das, was bei ihm steht, nicht für das, was bei andern steht. Wer auf sich selbst beruht, trifft immer das Rechte.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XIV - Hiau Hing Lan. 8. Kapitel: Beschränkung aufs Eigene selbst / Bi Gi

Stets er selbst zu bleiben. Das glückt wenigen!

Multatuli, Woutertje Pieterse, 1862-77

Wer einen Charakter hat, braucht keine Prinzipien.

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Angesichts eines großen Vorteils nicht von dem abweichen, was man für recht erkannt, ist unbestechlich.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch XI - Dschung Dung Gi. 3. Kapitel

Jeder hat das Recht, seine Eigentümlichkeiten hoch zu stellen; lassen Sie uns auch die unsrigen.

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Wer sich nicht in den Tiefen duldet, verstärkt sich nicht in den Höhen.

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Das halte fest bei hellem Sonnenschein ist's leichte Kunst, getrosten Muts zu sein, doch ob ein Menschenherz ist stark und groß, das zeigt sich erst bei einem schweren Los.

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Aber das Allerschönste, was diesem Leben den höchsten Wert gibt, ist doch, wenn die Kraft des Menschen größer ist, als alles was auf sie eindringt. Ich lobe mir einen Mann, der sich Leidenschaften und ein ernstes Schicksal nicht über den Kopf wachsen läßt, der selbst, wenn er Unrecht getan hat, sich immer wieder herauszureißen weiß.

Freytag, Soll und Haben, 1855

Durchsichtig wie der edelste Kristall Muß um mich stehn und leuchten rings das All, Kein dunkler Fleck darf fürder an ihm sein. Wie schaff ich das? – Ich glüh' mich selber rein!

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Nur das Klima vertauscht, nicht den Sinn, wer über das Meer fährt.

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Ich möchte den Charakter das Knochengerüst des Geistes nennen. Nimm aus dem menschlichen Körper das Knochengerüst hinweg, er wird mit der Festigkeit jede sichere Bewegung und allen Halt verlieren und ein wahres Kautschukgebilde sein.

Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Im Feuer erweist sich das Gold als echt, im Unglück der tapfere Mann.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Von der Vorsehung (5. Kapitel)

Du wirst bald finden, daß nur eine Menschenklasse selten ist: das sind die Könige, die nichtgekrönten mein' ich, die in sich selbst das Gefühl innerer Hoheit tragen. Geselle dich zu ihnen, wo du ihrer findest. Es ist ein schlechter Steuermann, jenes Gefühl, wenn es gilt, die Klippen des Lebens zu umschiffen; aber es ist etwas Besseres; es ist ein Vogel Rock, der auf seinen Schwingen darüber fortträgt.

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Stärke des Charakters und Erleuchtung des Kopfes müssen sich vereinigen, wenn politische Freiheit in großem Maße vorhanden sein soll, ohne eine Nation zu Grunde zu richten.

Gentz, Über politische Freiheit und das Verhältniß derselben zur Regierung, 1793

Ernstlich, ehrlich, ehrerbietig, eigen; Wer die vier E ins Schild sich setzen kann Und sie in Wort und Taten zeigen: Der ist ein Mann.

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Viele Menschen zeichnen sich dadurch aus, daß sie, wo es irgend an einem Scharfrichter fehlt, gern gleich den Dienst versehen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Das Herz fröhlich, der Mut tüchtig, die Reden ehrlich, die Taten richtig!

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Vitalität zeigt sich nicht nur in der Fähigkeit zu beharren sondern auch in der Fähigkeit, noch einmal von vorn anzufangen.

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Man muß sich für nichts zu gering halten.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 434]