Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Glückliche Ehen sind die Grundfesten des Staates und der öffentlichen Ruhe und Glückseligkeit.
Es werden vielleicht ebensoviele Ehen in der Hölle als im Himmel geschlossen.
Um eine Ehe glücklich zu machen, bedarf es weit mehr der Übereinstimmung der Charaktere als der Harmonie der Geister.
Es ist betrübt, man könnte drüber weinen, Ein Merkmal unsrer Schwäch' und Sündlichkeit, Daß Lieb' und Ehe selten sich vereinen, Da ein Gestirn doch beiden Dasein leiht. Wie saurer Essig wird aus süßen Weinen, So Eh' aus Liebe, und es schärft die Zeit Den duft'gen Trank voll himmlischer Gerüche Zu einem niedrigen Gewürz der Küche.
Mündliche Eheversprechen sind ja eigentlich nichts anderes als eine kompaktere Gattung von Liebesschwüren, aber deswegen doch noch lang kein reeller Gegenstand.
Eine gute Ehe ist vielleicht das beste, jedenfalls aber das originellste aller Güter dieser Welt.
Die beste Empfehlung für einen Mann steht geschrieben auf der heiteren Stirn seiner Gattin.
Wenn die Ehe ein Stand der Aufopferung wird, wenn ihre Pflichten als ein schweres Gewicht auf uns liegen, o wie kann dann wahres Glück ihr Teil sein?
Wer's tat und wer es tut, daß er bei seiner Liebsten ruht, Aufpassern unverborgen, der braucht sich nicht am Morgen fortzustehlen, er kann den Tag erwarten, man braucht ihn nicht hinauszuleiten in Sorge um sein Leben.
Da nun die Ehe ein Knoten ist, den erst der Tod wieder löst, so sollen die Bänder, welche diesen Knoten bilden, einander ähnlich sein und aus den gleichen Fäden bestehen.
Wenn zwei Menschen ihren Bund fürs Leben nur auf Gefühle gründen, haben sie ihre Quellen bald erschöpft, und Gleichgültigkeit, Sattheit und Widerwillen machen sich breit. Wenn die Gefühle erkaltet sind, was dann?
Ein zeitweiliges Getrenntsein ist das Geheimnis der glücklichen Ehe. Die meisten Ehen gehen innerlich aus Mangel an Abstand zu Grunde; sie zerreiben sich an den Eigenheiten, Zufälligkeiten und Bedingtheiten unserer niederen Individualität. Ganz glückliche Ehen führen nur entweder sehr einfache oder sehr weise Menschen.
Die Weiber kennen keinen Gott, als den Gott der Liebe und kein Sakrament, als das Sakrament der Ehe.
Manche Ehe war ein Idyll, bis ein schlechter Souffleur sie zum Drama machte.
Was die wahre Freundschaft und noch mehr das glückliche Band der Ehe so entzückend macht, ist die Erweiterung seines Ichs und zwar über ein Feld hinaus, das sich im einzelnen Menschen durch keine Kunst in der Welt schaffen läßt.
Selten wohl und allweg wehe, Ist täglich Brot wohl in der Ehe.
Gewisse grobe materielle Ehemänner hübscher Frauen könnte man mit jenen plumpen Auvergnaten unter den Taxatoren auf den Auktionen vergleichen, die die schönsten und köstlichsten Dinge, ohne sie zu zerbrechen, durch ihre Hände gehen lassen und vorzeigen.
Die Frau weiß, daß die Lüge ihre beste Waffe ist. Vor allem, wenn sie als Frau nicht zu ihrem Recht kommt. Sie lügt dann alle an, die ihr den Weg sperren: die Eltern und Geschwister, ihre Freundinnen, die Dienstboten, den Hausportier und vor allem den Mann.
Es ist eine Liebenswürdigkeit der meisten Frauen, immer wieder so zu tun, als ob sie jetzt erst das Letzte von ihrem Manne erwarten.