Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

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Leidenschaftliche Liebe ist der gefährlichste Ehewerber.

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Es ist wahr, daß man an der Frau immer den Mann erkennt wie am Bildwerk den Meister. Aus der Frau kann der Mann alles machen, aus der Frau, die liebt.

Ponten, Jungfräulichkeit. Geschichte einer Jugend und Liebe, 1920

Die Ehen sind nicht, wie sie geschlossen werden, sondern wie sie ausfallen.

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Es gäbe viel weniger Enttäuschungen, wenn die Menschen vor der Ehe nicht so sehr danach fragten, wie der andere Mensch ist, sondern wie er auf ihn wirkt.

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Zur Einheit und Unauflöslichkeit einer Verbindung ist das beliebige Zusammentreten zweier Personen nicht hinreichend; ein Teil musste dem andern unterworfen und wechselseitig einer dem andern irgendworin überlegen sein, um ihn beherrschen oder regieren zu können.

Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, 1798. Zweiter Teil. Anthropologische Charakteristik

Mutter, was ist die Ehe? Spinnen, Kinder kriegen und weinen.

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Die Liebe hat Flügel an den Schultern, die Ehe Krücken unter den Armen.

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Ein eigenes Unglück hat manches Mädchen: Sie wurde von ihrem Mann – statt verlassen – geheiratet.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Es ist auch ganz gut, wenn die Frau Wasser unter den Wein mischet; Eheleute sagen einander in einer Woche mehr Wahrheiten, als der Ehelose in Jahren erfährt, und das ist noch besser.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Die Ehe

Ein kleiner Unterschied der Charaktere ist wesentlich zum ehelichen Glück.

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Das Herz gefällt mir nicht, das streng und kalt Sich zuschließt in den Jahren des Gefühls.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. Prolog, 2. Auftritt, Thibaut

Die Emancipation des Weibes ist die Ehe; durch die letztere wird es auch dem Schicksal seiner Nation einverleibt.

Herwegh, Gedichte und kritische Aufsätze aus den Jahren 1839 und 1840, 1845. Karl Rosenkranz

Jedwedes Ding mit deinem Weib besprich, Und ist sie klein, so bücke dich.

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Wie auch immer die Liebe den einen mit dem anderen verschmilzt, Mann und Frau bleiben sich immer in Geist und Seele fremd, sie leben ständig im Kriegszustand, weil sie verschiedener Natur sind. Immer gibt es einen Bändiger und einen Gebändigten.

Maupassant, Das Holzscheit (La Bûche), 1882

Die Ehe ist eine fromme Bindung, die auf Ehrerbietung beruht; die Freuden, die sie gewähren kann, sollten deshalb einen Schleier von Zartheit, Zurückhaltung und Ernst bewahren; der Geschlechtsgenuß sollte etwas von der Verantwortung gedämpft bleiben.

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Der Ring macht Ehen, Und Ringe sinds, die eine Kette machen.

Schiller, Maria Stuart, 1800. 2. Akt, 2. Auftritt, Elisabeth

Wenig Frauen sind so vollkommen, daß ihr Mann nicht wenigsten einmal täglich bereute, verheiratet zu sein, oder die beneidete, die es nicht sind.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Die Liebe gefällt mehr als die Ehe, wie für die meisten ein Roman unterhaltsamer ist als Geschichte.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Wenn Mann und Weib einander ihren Geschlechtseigenschaften nach wechselseitig genießen wollen, so müssen sie sich notwendig verehlichen, und dieses ist nach Rechtsgesetzen der reinen Vernunft notwendig.

Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

War doch der Argwohn stets zweiter Ehe Frucht!

Racine, Phaedra (Phèdre). Ein Trauerspiel, uraufgeführt 1677

Die Zivilehe ist eine Zeremonie, in der das Gesetz nur das Herz des Gesetzbuches sprechen läßt.

Goncourt, Ideen und Impressionen (Idées et sensations), 1866 (dt. 1904)