Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

1017 Sprüche in dieser Kategorie

Ein leidenschaftliches Konkubinat kann einen Begriff von den Wonnen einer jungen Ehe vermitteln.

Internet

Mädchen haben wir, ich weiß, Ihre Augen sind wie Sterne; Lieben, ja, das will ich gerne, Doch nicht um der Freiheit Preis. Wer sich einmal nimmt ein Weib, Geht der ganzen Welt verloren, Ach, und bald hängt er die Ohren Gibt's wohl lust'gen Zeitvertreib?

Internet

Frauen können für oder gegen die Ehe sein; vor allem aber wollen sie verheiratet sein.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Wo ist die Ehe, in welcher es kein Aber gibt?

Internet

Auf alle Kunst und jeden Beruf bereitet der Mensch sich vor, nur auf den schwersten Beruf nicht, auf die Ehe.

Internet

Erst im Laufe der Zeit lernen sich manche Eheleute so gut verstehen – daß es zur Scheidung kommt.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Doch, was man Ehe nennt, was ist's zumeist? Hier Zwietracht, Haß und off'ne Fehde, hier Gleichgültigkeit und schnöde Langeweile, Die gähnend und verdrossen sitzt am kalt Geword'nen Liebesmahl – hier totgehetzte Mannheit, zusammen mit Lebensfrische Gekoppelt –

Internet

Die Zahl der jährlich geschlossenen Ehen wird nicht durch die Stimmungen und Wünsche der einzelnen bestimmt, sondern durch große allgemeine Tatsachen, auf welche die einzelnen keinen Einfluß ausüben können. Es ist jetzt eine bekannte Sache, daß die Heiraten in einem festen und bestimmten Verhältnis zu den Kornpreisen stehen.

Buckle, Geschichte der Zivilisation in England (History of Civilization in England), 2 Bde., 1857-61

Ein freier Mann, der unverheiratet ist, kann sich, wenn er Geist besitzt, über seinen Glücksumstand erheben, sich unter die große Welt mischen und als Gleicher unter den angesehensten Leuten gelten. Das wird dem Verheirateten weniger leicht; es scheint, daß die Ehe jedermann in die gewohnte Ordnung einreiht.

Internet

Es ist eine süße Lebensgemeinschaft, reich an Beständigkeit, Vertrauen, an nützlichen, realen Liebesdiensten und an gegenseitigen Verpflichtungen. Keine Frau, die kennengelernt hat, wie schön das ist, würde lieber die Geliebte ihres Gatten sein.

Internet

Die Ehe ist wie ein Kleid, das man eine zeitlang getragen haben muß, um sich darin ganz behaglich zu fühlen, und das einem dann erst recht lieb zu werden beginnt, wenn es zu reißen anfängt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die ideale Frau ist jene, die den idealen Gatten hat.

Internet

Die Ehen werden im Himmel geschlossen, und die Torheiten auf Erden begangen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Eine törichte Frau bricht die Kraft; aber eine verständnisvolle verdoppelt sie.

Internet

Man hat die Liebe zur Ehe verurteilt, und das überlebt sie nicht.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)

Ich langweilte mich, nun, so fing es an. Sie langweilte mich, nun, so endete es.

Internet

Die eigentliche Prüfungszeit beginnt erst mit der Ehe. Es ist leichter zusammenzukommen als glücklich beisammenzubleiben.

Bodenstedt, Die letzten Falkenburger, 1887

Es gibt kein Weib auf Erden, dem es nicht, allerdings unbewußt, ein klein wenig lieb wäre, irgend einen Fehler an dem geliebten Manne zu entdecken, denn jedes Weib will ändern, bessern an dem, was es liebt – oder wenigstens trösten.

Hesekiel, Eine brandenburgische Hofjungfer. Historischer Roman aus Joachim Nestor's Tagen, 3 Bde., 1868

Alle Lebensgemeinschaft auf Erden bedingt ein wechselseitiges Schuldigwerden. Und je tiefer sie ist, um so mannigfaltiger. Damit wird aber eine unendliche Aufgabe gegenseitigen Tragens und Miteinander-Wachsens begründet. Eine Aufgabe, die weit über das irdische Leben hinausreicht und keineswegs mit dem Tode der Gatten als abgeschlossen gelten kann.

Internet

In manchen Ehen verleidet manchem die bessere Hälfte das Ganze.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der Verheiratete lebt wie ein Hund und stirbt wie ein Mensch. Der Ehelose lebt wie ein Mensch und stirbt wie ein Hund.

Internet