Leben Sprüche – glück

480 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben glück

Lebe dein Leben, du lebst es nur einmal.

Internet

Ein langes Leben ist vielleicht nicht alles, aber ein gutes Leben ist lang genug.

Internet

Das Leben ist zu kurz für die Glücklichen und zu lang für die Unglücklichen.

Internet

Was weiß denn ich vom Menschenleben? Bin freilich scheinbar dringestanden, aber ich hab' es höchstens verstanden, konnte mich nie darein verweben. Hab mich niemals daran verloren. Wo andre nehmen, andre geben, blieb ich beiseit, im Innern stummgeboren. Ich hab von allen lieben Lippen den wahren Trank des Lebens nie gesogen, bin nie von wahrem Schmerz durchschüttert, die Straße einsam, schluchzend, nie! gezogen. Wenn ich von guten Gaben der Natur je eine Regung, einen Hauch erfuhr, so nannte ihn mein überwacher Sinn, unfähig des Vergessens, grell beim Namen. Und wie dann tausende Vergleiche kamen, war das Vertrauen, war das Glück dahin. Und auch das Leid! zerfasert und zerfressen vom Denken, abgeblaßt und ausgelaugt! Wie wollte ich an meine Brust es pressen, wie hätt ich Wonne aus dem Schmerz gesaugt: Sein Flügel streifte mich, ich wurde matt, und Unbehagen kam an Schmerzes Statt...

Internet

Der normale Mensch hingegen ist, hinsichtlich des Genusses seines Lebens, auf Dinge außer ihm gewiesen, auf den Besitz, den Rang, auf Weib und Kinder, Freunde, Gesellschaft usw., auf diese stützt sich sein Lebensglück: darum fällt es dahin, wenn er sie verliert, oder er sich in ihnen getäuscht sah.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 2: Von dem, was einer ist

Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist ein Eins, Immer ist's ein Vieles.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott und Welt. Aus >Epirrhema<

Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht klagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben: Heißt Leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

Gaal (Hg.), Polymnia. Eine Auswahl von Stellen aus den Werken der vorzüglichsten deutschen Dichter, 4 Bde., 1820-21

Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!

Internet

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.

Internet

Auch wenn du nichts hast, du hast das Leben, das alles beinhaltet.

Internet

O, unser Leben! Immer bist Du voll von Sorgen.

Internet

Das Leben ist nur angenehm, wenn man wohlhabend oder unpfändbar ist.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

Internet

Das Leben ist eine Gabe, die immer so viel Schönes für einen selbst, und wenn man es nur will, so viel Nützliches für andere enthält, daß man sich wohl in der Stimmung erhalten kann, es nicht nur in Heiterkeit und innerer Genugtuung fortzuspinnen, sondern daß man auch aus wahrer Pflicht alles tun muß, was von einem selbst abhängt, es zu verschönern und es sich und andern nützlich zu machen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Januar 1828

Wir müssen dahin kommen, daß unser Leben leuchtet –, ein leuchtendes Leben führen ist das Beste und Höchste.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Die meisten Leute sterben, ohne je gelebt zu haben. Zum Glück bemerken sie es nicht.

Internet

Greif nach der Süße des Seins, nicht nach langem Bestehen.

Hafis, Der Sänger von Schiras: Hafisische Lieder, übersetzt von Friedrich von Bodenstedt 1877

In einem Roman muß die Hauptperson ein Charakter sein; im wirklichen Leben waltet oft ein glücklicher Zufall und drängt mittelmäßige Menschen in den Vordergrund, die kein anderes Verdienst haben, als daß sie eben im entscheidenden Augenblick zur Hand waren.

Internet

Das Leben ist kurz, wenn man nur die Zeit des Glücks Leben heißt.

Internet

Wer nur die Leute leben sieht, verzweifelt nicht am Leben.

Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.

Internet