Leben Sprüche – glück
480 Sprüche gefunden
Lebe dein Leben, du lebst es nur einmal.
Ein langes Leben ist vielleicht nicht alles, aber ein gutes Leben ist lang genug.
Das Leben ist zu kurz für die Glücklichen und zu lang für die Unglücklichen.
Was weiß denn ich vom Menschenleben? Bin freilich scheinbar dringestanden, aber ich hab' es höchstens verstanden, konnte mich nie darein verweben. Hab mich niemals daran verloren. Wo andre nehmen, andre geben, blieb ich beiseit, im Innern stummgeboren. Ich hab von allen lieben Lippen den wahren Trank des Lebens nie gesogen, bin nie von wahrem Schmerz durchschüttert, die Straße einsam, schluchzend, nie! gezogen. Wenn ich von guten Gaben der Natur je eine Regung, einen Hauch erfuhr, so nannte ihn mein überwacher Sinn, unfähig des Vergessens, grell beim Namen. Und wie dann tausende Vergleiche kamen, war das Vertrauen, war das Glück dahin. Und auch das Leid! zerfasert und zerfressen vom Denken, abgeblaßt und ausgelaugt! Wie wollte ich an meine Brust es pressen, wie hätt ich Wonne aus dem Schmerz gesaugt: Sein Flügel streifte mich, ich wurde matt, und Unbehagen kam an Schmerzes Statt...
Der normale Mensch hingegen ist, hinsichtlich des Genusses seines Lebens, auf Dinge außer ihm gewiesen, auf den Besitz, den Rang, auf Weib und Kinder, Freunde, Gesellschaft usw., auf diese stützt sich sein Lebensglück: darum fällt es dahin, wenn er sie verliert, oder er sich in ihnen getäuscht sah.
Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist ein Eins, Immer ist's ein Vieles.
Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht klagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben: Heißt Leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.
Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!
Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.
Auch wenn du nichts hast, du hast das Leben, das alles beinhaltet.
O, unser Leben! Immer bist Du voll von Sorgen.
Das Leben ist nur angenehm, wenn man wohlhabend oder unpfändbar ist.
Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.
Das Leben ist eine Gabe, die immer so viel Schönes für einen selbst, und wenn man es nur will, so viel Nützliches für andere enthält, daß man sich wohl in der Stimmung erhalten kann, es nicht nur in Heiterkeit und innerer Genugtuung fortzuspinnen, sondern daß man auch aus wahrer Pflicht alles tun muß, was von einem selbst abhängt, es zu verschönern und es sich und andern nützlich zu machen.
Wir müssen dahin kommen, daß unser Leben leuchtet –, ein leuchtendes Leben führen ist das Beste und Höchste.
Die meisten Leute sterben, ohne je gelebt zu haben. Zum Glück bemerken sie es nicht.
Greif nach der Süße des Seins, nicht nach langem Bestehen.
In einem Roman muß die Hauptperson ein Charakter sein; im wirklichen Leben waltet oft ein glücklicher Zufall und drängt mittelmäßige Menschen in den Vordergrund, die kein anderes Verdienst haben, als daß sie eben im entscheidenden Augenblick zur Hand waren.
Das Leben ist kurz, wenn man nur die Zeit des Glücks Leben heißt.
Wer nur die Leute leben sieht, verzweifelt nicht am Leben.
Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.