Leben Sprüche – nachdenklich
160 Sprüche gefunden
Richte dein Leben ein, wie du denkst, aber vergiß nicht zu denken!
Man soll niemals seinen eigenen Nutzen oder das Loben und Schelten der Menge zur Richtschnur seines Lebens nehmen.
Bevor man das Leben über sich ergehen läßt, sollte man sich narkotisieren lassen.
Man sollte mit größerer Achtung von dem sprechen, was man mit so viel Verachtung das Zeitliche nennt. Ja, man sollte nur mit äußerster Zurückhaltung von etwas anderem sprechen.
Handeln, wie der Geist es eingibt. Weitergeben, was Jesus lehrt. Auf bewährten Wegen Neues wagen.
Suche dir nicht beständig deinen eigenen Weg, sondern folge dem, den du geführt wirst.
Der moralische Mensch hat so gut seine Respiration wie der physische, und nur durch diese bleiben wir lebendig.
Ohne Dornenhecken rechts und links würden wir nicht auf dem Weg zum Himmel bleiben.
Eine der Ursachen unseres Ungemachs ist die, dass wir uns in unserer Lebensweise nach dem Beispiel anderer richten und uns nicht durch die Vernunft leiten lassen, sondern der Gewohnheit als Führerin folgen.
Wir vergessen immer, dass ein jeder Tag uns dem Ende um einen Schritt näher bringt.
Es gibt Augenblicke im Leben, in welchen man nicht würdig ist, Mensch zu heißen, wenn man nicht alles andere vergißt, als nur Mensch zu sein.
Man muß begreifen, daß man manchmal Taube und manchmal Denkmal ist.
Es gibt Menschen, die nicht leben, sondern gelebt werden.
Ein alter Gesangbuchvers räth uns an, so zu leben, wie wir, wenn wir sterben, wünschen würden, gelebt zu haben. Man kann dem Spruch auch die Anwendung geben: Lebe mit jedem Menschen so, wie du, wenn er stirbt, wünschen würdest, mit ihm gelebt zu haben!
Menschen dürfen ja nicht gedankenlos in den Tag hinein leben.
Halte dir stets vor Augen, daß die Natur nicht Gott, daß ein Mensch keine Maschine und daß eine Vermutung keine Tatsache ist.
Nicht Augenlust: Augenandacht!
Und glaub nur nicht, daß alle Menschen leben, die sind zwar lebendig, aber sie leben nicht [...].
Man muß sich nicht um jeden Preis selbst erhalten wollen, sondern sein Leben in etwas setzen, was nicht sterben kann.
Vor lauter Lauschen und Staunen sei still. Du mein tieftiefes Leben; Daß du weißt, was der Wind dir will. Eh noch die Birken beben. Und wenn dir einmal das Schweigen sprach, Laß deine Sinne besiegen. Jedem Hauche gib dich, gib nach, Er wird dich lieben und wiegen. Und dann, meine Seele, sei weit, sei weit. Daß dir das Leben gelinge, Breite dich wie ein Feierkleid Über die sinnenden Dinge.
Das Leben ist eine fortwährende Ablenkung, die nicht einmal zur Besinnung darüber kommen läßt, wovon sie ablenkt.