Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

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Wohl ihm, der bis auf die Neige Rein gelebt sein Leben hat!

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Lied des Lebens

Das Leben ist eine Mission.

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Je weniger du bist, je weniger du dein Leben äußerst, um so mehr hast du, um so größer ist dein entäußertes Leben, um so mehr speicherst du auf von deinem entfremdeten Wesen.

Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte (Pariser Manuskripte), 1844. 3. Manuskript. Bedürfnis, Produktion und Arbeitsteilung

Das Leben ist der Prüfstein der Worte.

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Denk an uns, damit wir leben. Gott, du liebst das Leben! Schreibe uns in das Buch des Lebens, um deines namens willen, lebendiger Gott.

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Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.

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Das Leben gilt nichts, wo die Freiheit fällt.

Körner, Th., Gedichte. Aus: Letzter Trost

Wir lieben das Leben nur, weil es uns gewiß ist.

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Tauche in Erfahrung ein, solange du noch lebst. Denke daran, vergiß es nicht, solange du noch lebst. Was du ›Erlösung‹ nennst, gehört in die Zeit vor deinem Tod.

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Wenn man das Leben meistert, wäre es die größte Dummheit, andere darin zu unterrichten.

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Wer über die Dinge des Lebens die besten Beobachtungen angestellt hat, ist im allgemeinen am wenigsten erfolgreich.

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Was ist Leben? Irrwahn bloß! Was ist Leben? Eitler Schaum, Trugbild, ein Schatten kaum, Und das größte Glück ist klein; Denn ein Traum ist alles Sein, Und die Träume selbst sind Traum.

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Nur der hat nicht umsonst gelebt, der seinen Wohlstand, seine Gedanken und seine Sprache zum Wohl der anderen einsetzt.

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Das Leben ist eine Grammatik, in der die Ausnahmen viel zahlreicher sind als die Regeln.

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Du kannst mit deinem Leben ein besseres Bekenntnis ablegen als mit deinen Lippen.

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Man beginnt immer deutlicher zu erkennen: das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat, und die Ernte ist nicht hier.

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Ich lebe von einem Tag zum anderen mit unserem Herrn, der heiligen Jungfrau, den Heiligen, die ich am besten kenne, und den Menschen, die ich liebe.

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Das Leben ist ein Scherz; und alles weist darauf hin. So habe ich früher gedacht; doch heute weiß ich es.

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Wie? Kein Stern, und du willst aufs Meer hinaus? Willst marschieren und hast keine Musik? Willst reisen und hast kein Buch? Wie? Keine Liebe, und du willst das Leben bestehen?

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Ernst ist ja das Leben und soll es auch sein, doch so hat's der Schöpfer gewollt: Seht ja nicht in allem die Dornen allein, auch die Rosen, lieblich und hold. Du Menschenherz in Not und Pein, wie pochst du oft so bang. Gönn' dir doch etwas Sonnenschein, das Leben währt nicht lang.

Tonger (Hg.), Wollen und Wirken (der 'Lebensfreude' 2. Bd.). Sprüche und Gedichte, gesammelt und hg. von P. J. Tonger, o.J. (um 1910)

Du kannst dein Leben nicht verlängern noch verbreitern: nur vertiefen, Freund.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)