Leben Sprüche – sinn
1867 Sprüche gefunden
Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.
Manche Menschen haben soviel Angst vor dem Sterben, daß sie nie zu leben beginnen.
Aus dem Stoff der Dauer schnitt der Himmel keine Schürze; Leben ist ein prächt'ges Kleid; sein Fehler ist die Kürze.
Eintagsfliegen sind wir zwischen Himmel und Erde. Ein Körnchen in der Unermeßlichkeit des Meeres. Ich beklage die Kürze des Augenblicks, der unser Leben ist, und beneide den großen Strom um seine Unerschöpflichkeit.
Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst und mühen sich vergebens: wer Geld sammelt und es nicht verzehrt und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet.
Wer nicht gelitten, hat nur halb gelebt, wer nicht gefehlt, hat wohl auch nicht gestrebt, wer nie geweint, hat halb auch nur gelacht, wer nie gezweifelt, hat wohl kaum gedacht.
Wer über das Leben zu viel nachdenkt, vergisst es.
Das Leben ist ein Traum Wir sind nicht auf Erden, um zu leben. wir sind gekommen, um zu schlafen, nur um zu träumen. Unser Leib ist eine Blume, wie das Gras im Frühling ergrünt. so öffnen sich unsere Herzen und treiben Knospen, um zu blühen und dann zu verwelken. So lehrt der weise Tochihuitzin.
Um ein möglichst langes Leben zu haben, muss man sich einmal täglich totlachen!
Unser Leben ist ein Gesangbuch, viele schwarze Noten und wenig weiße.
Die Dinge sind für die Menschen da und nicht die Menschen für die Dinge.
Menschen, die das Leben nicht verstehen, können nicht umhin, den Tod zu fürchten.
Gewiß, wir machen viel zu viel vorarbeitenden Aufwand aufs Leben. Anstatt, daß wir gleich anfingen, uns in einem mäßigen Zustand behaglich zu finden, so gehen wir immer mehr ins Breite, um es uns immer unbequemer zu machen.
Diese Disposition der Menschen, zur unbegrenzten Begierde mehr zu haben, kommt zum Teile daher, daß sie nicht sowohl danach trachten,glückseligzu leben, als nur danach, zuleben. Und da diese Begierde zum Leben ins Unendliche geht, so verlangt sie auch eben so unbegrenzt die Vermehrung der Mittel zum Leben.
Das Dasein des Menschen dauert gewiß über das Grab hinaus und hängt natürlich zusammen in seinen verschiedenen Epochen und Perioden. Es kommt also darauf an, die Gegenwart zu ergreifen und zu benutzen, um der Zukunft würdiger zuzureifen.
Die Schranken, die dem Erkenntnisvermögen des Menschengeistes gesteckt sind, verglichen mit der Sehnsucht, dieselben zu durchbrechen, deuten ihn auf eine dem Erdenleben folgende Stufenleiter des Daseins hin, wo dem Verlangen nach Erkenntnis eine vollständigere Befriedigung vorbehalten ist. Erleuchten muß es, daß für eine beschränkte Lebensdauer auch nur ein beschränktes Maß von erreichbarer Erkenntnis zugeschrieben werden konnte.
Auf uns kommt es an, wohin wir steuern. Im Kampf ums Dasein die Hände in den Schoß legen, ist der sichere Untergang.
Das gesicherte Dasein ist eine Qual, wenn nicht eine Erfüllung desselben hinzukommt.
Wenn dieses unser Dasein der letzte Zweck der Welt wäre, so wäre es der albernste Zweck, der je gesetzt worden; möchten nun wir selbst, oder ein anderer ihn gesetzt haben.
Auch der größte Genius hat nie den geringsten Erfolg gehabt, wenn es galt, die Daseinsfrage zu erklären. Das Rätsel bleibt ewig ein vollkommen ungelöstes.
Das Leben die Schule, nicht die Schule das Leben.