Leben Sprüche – sinn

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Woher – Wohin? Woher, wohin denn unser wirres Sein? Aus Dir hinaus, o Mensch, in Dich hinein!

Leixner, Aus der Vogelschau, 1890

Das Leben lügt, gleich verstockten Verbrechern, bis auf den letzten Augenblick; und bekennt seine Betrügereien nicht eher, als bis es stirbt. Seine kleinen Freuden verlöschen eine nach der andern und lassen endlich den armen Menschen in einer völligen Nacht zurück.

Young, Klagen oder Nachtgedanken (The Complaint or Night-Thoughts), 1742-45

Drei Dinge überwinden des Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod.

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Was haben die Menschen schon alles erdacht, Und scheinen weit mehr noch zu wittern! – Am weitesten haben sie's darin gebracht, Das Leben sich selbst zu verbittern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Heute schon gelebt?

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Hilfe, ich lebe!

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Das Leben ist entweder sterbenstraurig oder zum Totlachen.

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Was da so weh tut, ist das Leben.

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Wir leben nicht mehr, wir halten nur noch durch.

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Wer unbemerkt sich in die Welt hinein und wieder hinaus geschlichen, hat nicht schlecht gelebt.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Auf dem Sinai fand Moses Goldplatten, auf denen geschrieben stand: Wie sonderbar ist es, daß jemand, der an Schicksal und Geschick glaubt, ärgerlich oder frivol sein kann! Wie sonderbar ist es, daß jemand, der weiß, daß er sterben wird, fröhlich sein kann! Wie sonderbar ist es, daß jemand, der gewiß ist, daß die Welt vergänglich ist, und sieht, wie die Menschen heimgesucht werden, ruhigen Herzens sein kann!

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Das Leben verspricht viel, doch ist's in Wahrheit nur ein Spiel.

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Das Leben ist selten gerecht, oftmals absurd und manchmal beschissen.

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Das einzige, was das Leben wirklich spannend macht, ist die permanente, oft unerträgliche Ungewissheit, was im nächsten Augenblick passiert.

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Das Leben gleicht einem Kartenspiel, in dem jeder mit den Karten, die er erhält, auskommen muss. Sein Erfolg oder Misserfolg hängt davon ab, ob er mit den Karten so gut spielt, wie man nur damit spielen kann. Zahlreichen Menschen geht im Leben so viel daneben, weil sie das nicht tun und eine Karte spieln wollen, die sie nach ihrer Meinung hätten erhalten sollen.

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Das Leben hat nicht Zeit genug, genau zu sein.

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Das Leben ist ein Spiel. Aber: ein Spiel, in dem Gott die Karten mischt, der Teufel abhebt und wir die Stiche machen müssen.

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Das Leben ist einfach, wo es einfach ist.

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Das Leben ist viel zu kurz, um herauszufinden, worum es überhaupt geht.

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Das Leben ist zu wichtig, um darüber ernsthaft zu sprechen.

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Das Urprinzip allen Lebens findet sich im Hunger und in der Liebe. Der Hunger: Ich will Nahrung, damit ich nicht aufhöre zu sein. Die Liebe: Ich will zeugen, damit wir nicht aufhören zu sein.

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