Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

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Es ist nicht schwierig, zu sterben. Es ist schwieriger, tausendmal schwieriger, zu leben.

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Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

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Die Spanne unseres Lebens ist wie ein Tropfen im Meer der Ewigkeit.

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Ein Leben ist lebenswert, wenn wir es leben wie ein lebenswertes Leben.

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Drei Stellen, wo das Leben wohnt: der Kopf, der Magen und der Schoß.

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Wer die Grenzen des Lebens begriffen hat, weiß, daß jenes leicht zu beschaffen ist, was das Schmerzende des Mangels beseitigt und das gesamte Leben zu einem vollkommenen macht. Darum bedarf er keiner Veranstaltungen, die Kämpfe mit sich bringen.

Epikur, Die Hauptlehrsätze (Kyriai doxai). [21]

Die Symphonie des Lebens baut sich auf Motiven aus der Jugend auf.

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Die Bewegkraft des Todes liegt im Leben begründet, die Bewegkraft des Lebens entspringt dem Tod. Ohne die Bewegkraft des Todes stirbt man nicht, und ohne die Bewegkraft des Lebens lebt man nicht.

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Ist unser Leben eine Rennbahn nicht, Wo jeder jeden sucht zu überholen?

Liliencron, Poggfred, 1896. Zehnter Cantus

Kann mich der Tod so bald entseelen, Was nützt mir alles Glück der Welt? Um froh zu sterben, will ich leben.

Gellert, Fabeln und Erzählungen, 1746-54. Zweites Buch. Aus: Alcest

Die meisten haben höchstens in ihrem Leben einen Augenblick eine dunkle Ahndung dessen, was eigentlich das Leben ist.

Humboldt, W., Briefe. 1804

Lebe dein Leben, du lebst es nur einmal.

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Der Unfug des Lebens.

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Ein langes Leben ist vielleicht nicht alles, aber ein gutes Leben ist lang genug.

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Das Leben ist ein beschissenes Adventure, aber die Grafik ist geil.

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Das Leben ist zu kurz für die Glücklichen und zu lang für die Unglücklichen.

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Was weiß denn ich vom Menschenleben? Bin freilich scheinbar dringestanden, aber ich hab' es höchstens verstanden, konnte mich nie darein verweben. Hab mich niemals daran verloren. Wo andre nehmen, andre geben, blieb ich beiseit, im Innern stummgeboren. Ich hab von allen lieben Lippen den wahren Trank des Lebens nie gesogen, bin nie von wahrem Schmerz durchschüttert, die Straße einsam, schluchzend, nie! gezogen. Wenn ich von guten Gaben der Natur je eine Regung, einen Hauch erfuhr, so nannte ihn mein überwacher Sinn, unfähig des Vergessens, grell beim Namen. Und wie dann tausende Vergleiche kamen, war das Vertrauen, war das Glück dahin. Und auch das Leid! zerfasert und zerfressen vom Denken, abgeblaßt und ausgelaugt! Wie wollte ich an meine Brust es pressen, wie hätt ich Wonne aus dem Schmerz gesaugt: Sein Flügel streifte mich, ich wurde matt, und Unbehagen kam an Schmerzes Statt...

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Das Interim Hat den Schalk hinter ihm. Wieviel Schälke muß es geben, Da wir alle ad interim leben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Der normale Mensch hingegen ist, hinsichtlich des Genusses seines Lebens, auf Dinge außer ihm gewiesen, auf den Besitz, den Rang, auf Weib und Kinder, Freunde, Gesellschaft usw., auf diese stützt sich sein Lebensglück: darum fällt es dahin, wenn er sie verliert, oder er sich in ihnen getäuscht sah.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 2: Von dem, was einer ist

Mode lebt und Leben modelt, Und so haben beide Sinn.

Ringelnatz, J., Gedichte. Verstreut Gedrucktes. Aus: Es lebe die Mode!

…mir scheint doch, daß ein anständiger Mensch das Recht hat zu leben…

Musset, Croisilles, 1839