Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben sinn

Leben heißt Borgen und Zurückzahlen.

Internet

Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.

Varnhagen, Rahel, Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3 Bde., 1834

Es kommt nicht darauf an, wie ein Mensch stirbt, sondern wie er lebt.

Internet

Man muß leben wollen und wissen zu sterben.

Internet

Zur Natur des Lebens gehört vor allem die unendliche Reihe von Eindrücken, die allem Existierenden, allen Wesens-Formen, zuteil werden und sie augenblicklich verändern, so daß eben dadurch auch von ihnen gleich wieder ein neuer Eindruck ausgeht, der abermals neue weckt, die auf sie zurückwirken und so in Ewigkeit fort.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1851

Das Leben soll die Erde sein Darin die Weisheit Wurzel schlägt, Und pflanzt ihr hier den Kern nicht ein, Wächst euch kein Baum, der Früchte trägt!

Bodenstedt, F., Gedichte. Aus: Lebensweisheit, 1852

Das Leben ist nur angenehm, wenn man wohlhabend oder unpfändbar ist.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Wir beginnen einzusehen, daß nicht nur Lust und Freude, sondern auch Schmerz, Kampf und Tod die mächtigen Mittel sind, durch welche die Natur ihre feineren und vollendeteren Lebensformen herausbildet.

Internet

Warum gibt Gott das Licht dem Mühseligen und das Leben den betrübten Herzen – die auf den Tod warten, und er kommt nicht, und nach ihm suchen mehr als nach Schätzen, die sich sehr freuten und fröhlich wären, wenn sie ein Grab bekämen –, dem Mann, dessen Weg verborgen ist, dem Gott den Pfad ringsum verzäunt hat?

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 3,20-23)

Das Leben ist unsicher, fang mit dem Nachtisch an.

Internet

Das Leben ist was wir daraus machen. So ist es immer gewesen und so soll es immer sein.

Internet

Denke nicht, dein Heil zu setzen auf ein Tun! Man muß es setzen auf ein Sein.

Internet

Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

Internet

Das Notabene (Nach Bellmann) Holt mir Wein in vollen Krügen! (Notabene: Wein vom Sundgau) Und ein Weib soll bei mir liegen! (Notabene: eine Jungfrau) Ewig hängt sie mir am Munde. (Notabene: eine Stunde…) Ach, das Leben lebt sich lyrisch (Notabene: wenn man jung ist), Und es duftet so verführisch (Notabene: wenn's kein Dung ist), Ach, wie leicht wird hier erreicht doch (Notabene: ein Vielleicht noch…) Laß die Erde heiß sich drehen! (Notabene: bis sie kalt ist) Deine Liebste sollst du sehen (Notabene: wenn sie alt ist…) Lache, saufe, hure, trabe – (Notabene: bis zum Grabe).

Internet

Ein Weg braucht kein Wohin. Es genügt ein Woher.

Internet

Wir wissen nicht, in wessen Macht das Leben der Zelle steht, aber wir wissen, daß unser Leben in unserer Macht steht.

Tolstoi, Was sollen wir denn tun?, 2 Bde., 1848-86

Wenn man aber weiter nichts vom Leben hätte, als was unsere Biographen und Lexikonschreiber von uns sagen, so wäre es ein schlechtes Metier und überall nicht der Mühe wert.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 21. Dezember 1831

Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkeiten tausendfache Verzinsung verlangt.

Internet

Opfer ist das Leben immer, wenn es recht gelebt wird.

Internet

Wir, wirleben!Unser sind die Stunden, Und der Lebende hat recht.

Schiller, F., Gedichte. Aus: An die Freunde, 1802

Das Leben ist eine Gabe, die immer so viel Schönes für einen selbst, und wenn man es nur will, so viel Nützliches für andere enthält, daß man sich wohl in der Stimmung erhalten kann, es nicht nur in Heiterkeit und innerer Genugtuung fortzuspinnen, sondern daß man auch aus wahrer Pflicht alles tun muß, was von einem selbst abhängt, es zu verschönern und es sich und andern nützlich zu machen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Januar 1828