Leben Sprüche – sinn

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Alles Leben ist ein überschwenglicher Erneuerungsprozeß, der nur (von der Seite) den Schein eines Vernichtungsprozesses hat.

Novalis, Schriften, 4 Bde., hg. von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Leipzig 1929

Es ist Gnade, zu sterben, die Hölle, tot zu leben.

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Es gibt etwas Höheres als Moral und selbst als die Logik, das ist das Leben, das wachsen will.

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Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist ein Eins, Immer ist's ein Vieles.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott und Welt. Aus >Epirrhema<

Das Leben muß man kauen, das Dasein ist ein Priem.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Gedichte, 1931. Aus: Der Priem, in: Die Weltbühne, 08.09.1931, Nr. 36 (Theobald Tiger)

Auf dieser Welt muß entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.

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Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.

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Wer kennt die ganze Lebensgeschichte eines Menschen? – Er selbst kennt sie nicht!

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Die Angelegenheiten unseres Lebens haben einen geheimnisvollen Gang, der sich nicht berechnen läßt.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 11. Kap.

Das Leben hat keine Überstunden.

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Unser Leben soll für unsere Mitmenschen ein Grund der göttlichen Liebe sein.

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Ohne es zu wissen, predigen wir alle durch unser Leben.

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Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht klagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben: Heißt Leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

Gaal (Hg.), Polymnia. Eine Auswahl von Stellen aus den Werken der vorzüglichsten deutschen Dichter, 4 Bde., 1820-21

Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!

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Lange leben heißt gar vieles überleben, geliebte, gehaßte, gleichgültige Menschen, Königreiche, Hauptstädte, ja Wälder und Bäume, die wir jugendlich gesät und gepflanzt. Wir überleben uns selbst und erkennen durchaus noch dankbar, wenn uns auch nur einige Gaben des Leibes und Geistes übrig bleiben.

Goethe, J. W., Briefe. An Auguste Gräfin zu Bernstorff-Stolberg, 17. April 1823

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.

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Auch wenn du nichts hast, du hast das Leben, das alles beinhaltet.

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Bebt dir die Seele vor dem Gang der Sterne im Wechsel zwischen Nacht und Himmels Blau? Geheimnisvoll und mächtig steht im Kerne das Schöpfungswunder zwischen Mann und Frau, in allen Himmeln und auf allen Erden gilt das Gesetz, das dir die Straße weist, und Menschen wurden, Menschen sollen werden, dies ist des Lebens Kette, die nicht reißt. Dich trug die stete Welle aus den Weiten und trägt dich stetig durch die Weiten hin; gebunden gehst du wie die Stunden schreiten, und du bist Ende, Stufe und Beginn. Das Blut, das deine Väter dir gegeben, strömt heilig sicher und vom Licht geweiht in deine Erben ein – so rollt dein Leben hin zwischen Ewigkeit und Ewigkeit.

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O, unser Leben! Immer bist Du voll von Sorgen.

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Menschenwerk gering achten, die Menschen lieben und alles Menschliche verstehen, das ist versöhnendes Menschenleben.

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Das Leben ein Traum Brüder, ein Traum ist unser kurzes Leben, Aber ein Traum von großer, wahrer Deutung: Prüfe dein Leben, und du siehst prophetisch Vor dir die Zukunft.

Heydenreich, K. H., Gedichte