Leben Sprüche – sinn
1867 Sprüche gefunden
Bevor man das Leben über sich ergehen läßt, sollte man sich narkotisieren lassen.
Solange man lebt, muß man das Leben erhalten, sich ihm nicht entfremden, sondern darin eingreifen, wie es die Kräfte und die Gelegenheit erlauben.
Nichts ist umsonst geschaffen worden – vielleicht mit Ausnahme der Fliege.
Im Leben ist der Mensch zehn Jahre im Kriege und zehn Jahre in der Irre, gleich dem Ulysses.
Das Kostbarste, was der Mensch besitzt, ist das Leben.
Das allgemeine Leben ist Gott oder die Natur, wie du's nennen willst.
Das Leben will keine Zeit verlieren.
Wer nicht viel tragen kann, viel wohltun, viel vergeben, versteht die Weisheit nicht, und nicht die Kunst zu leben.
Man muß das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab.
Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an.
Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer „mauvaise quart d‘heure“.
Die Dauer meines Lebens liegt an mir, nicht am Himmel.
Mannigfaltig ist die Gabe des Lebens, mannigfaltig das Erwachen in dasselbe; mannigfaltig seine Führung, sein Gebrauch.
Wer auf der Erde ohne Bestimmung lebt, gleicht einem Schiff auf dem trockenen Land. Und wer nicht in das große Rad der Menschheit mit eingreift, der gleicht den zinnernen Taschenuhren der Kinder, die wohl Zeiger und Zifferblätter, aber im Inneren hohl sind.
Man lebt nicht einmal einmal.
Die Menschheit hat einen größeren Gewinn, wenn sie jeden nach seinem Gutdünken leben lässt, als wenn sie jeden zwingt, nach dem Gutdünken der andern zu leben.
Die Güter des Lebens scheinen oft ungenießbar, bloß darum, weil sie oft eine rauhe Hülse tragen und tragen müssen, aber der Kern ist darum denn doch auch gewährt.
Ach, menschliches Leben Geht schneller dahin Als Räder am Wagen! Wer weiß es, ob morgen Noch lebend ich bin?
Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist Leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden, ist allein wert, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
Ach, unser Dasein rühmst du vergebens: Wir leben nicht, wir harren des Lebens.
Einige leben vor ihrem Tode, andere nach ihrem Tode. Die meisten Menschen leben aber weder vor noch nach demselben; sie lassen sich gemächlich in die Welt herein und aus der Welt heraus vegetieren.