Leben Sprüche – sinn

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Das Leben ist wie eine Speise, welche uns nur ihrer Gewürze wegen schmeckt.

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Unser Leben sei wie unser Atem: rhythmisch und leidend, stetig sich selbst erfüllend, keines Zweckes gedenkend.

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Ein Leben haben wir, und dies nur eine Leben, Dies, dies verschwenden wir im blinden Ohngefähr! Als wärs zu sparsamer Benutzung nicht gegeben, Als wenn's das zwanzigste von tausend Leben wär'!

Gleim, Die goldnen Sprüche des Pythagoras. Aus dem Griechischen von Gleim, 1786

Des Lebens Zeit ist kurz; Die Kürze schlecht verbringen, wär' zu lang.

Shakespeare, König Heinrich IV. (King Henry IV), 2 Teile, Erstdruck 1598-1600. 2. Aufz., Percy

Existieren ist zwar eine Unvollkommenheit im Vergleich mit dem ewigen Leben der Idee, aber eine Vollkommenheit dem gegenüber, gar nicht zu sein.

Sellmair (Hg.), Weisheit unterwegs. Worte der Meister, 1941 (3. Auflage 1948)

Was ist denn … flüchtiger als das Leben, was ist uns schärfer auf den Fersen als der Tod?

Petrarca, F., Briefe. An Socrates in Avignon

Wie läßt sich doch das Leben genießen, wenn man es versteht.

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Wir sind offenbar nur Übergangswesen und unser irdisches Dasein ist augenscheinlich nur der Vorgang oder die Fortsetzung des Daseins einer Puppe, die sich in einen Schmetterling verwandelt.

Dostojewski, Sinn der Läuterung, zusammengestellt von J. Schirmer, Berlin 1938

Und wenn du dein Leben nicht führen kannst, wie du es dir wünschst, versuche wenigstens, so weit es dir möglich ist, dies: Entwürdige es nicht in all diesen Gesellschaften der Welt, in den vielen Bewegungen und Reden.

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Lebe nicht für kurze Zeit, Lebe für die Ewigkeit!

Gleim, Die goldnen Sprüche des Pythagoras. Aus dem Griechischen von Gleim, 1786

Beste Welt und bestes Leben? Beide können nur besserwerden, aber nichtsein, als sie in jedem gegebenen Augenblickesind.

Gött, Tagebücher und Briefe. Aus den Tagebüchern 1894-1900, hg. von Roman Woerner, München 1914. 15. Februar 1897

Auf dem Maskenball des Lebens demaskiert sich mancher erst in der Todesstunde.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Alles Leben ist Kampf, weil es Feuer ist.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Wenn du das Leben aushalten willst, richte dich auf den Tod ein.

Freud, Zeitgemäßes über Krieg und Tod, 1915. II. Unser Verhältnis zum Tode

Leben zu lernen ist der Endzweck aller Auferziehung; – auf verschiedene Art leben zu müssen ist das Schicksal der Menschheit und es in seiner Lage nicht zu können und nicht recht gelernt zu haben das größte Unglück aller Stände.

Pestalozzi, Ein Schweizer-Blatt (Wochenschrift), 1782. Nr. 23 vom 6. Juni 1782

Das Vorrecht der Fische, wie der Ratten und Wölfe ist es, nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage zu leben, das der Menschheit, nach denen des Rechtes zu leben.

Ruskin, Ausgewählte Werke in vollständiger Übersetzung, 15 Bde., 1900-1906. Band 5: Diesem Letzten: Vier Abhandlungen über die ersten Grundsätze der Volkswirtschaft, 1902. III. Qui Judicatis Terram. (Ihr die auf Erden richtet)

Ich hinge wahrlich nicht so sehr An diesem leidigen Leben, Wenn irgend sonst noch ein Mittel wär', Um Allerlei zu erleben.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Was spricht, hat Leben – und die ganze Natur, sie spricht zu uns.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Die Weltreihen Was ist unser thun auff Erden? An die Welt geboren werden: Sprach- und ganglos in der wiegen Sonder eigne hülffe liegen: Kriechen / lauffen / stehen / sizen / Hungern / dürsten / frieren / schwizen: Eitle müh und arbeit tragen: Sich mit vielen sorgen plagen: Und zu letzt den geist aufgeben: Wiedrum staub' und asche werden / Das ist unser thun auff Erden.

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Heutzutage betrachten die meisten ihr Leben als Gegenstand der Spekulation. Es ist keine Spekulation. Es ist vielmehr ein Heiligtum. Liebe heißt sein Leitstern.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Wer sein Leben auf Kosten anderer erhalten will, muss es sobald es nötig ist, auch für sie hingeben.

Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (Du Contrat social ou Principes du droit politique), entstanden 1754-58, Erstdruck 1762. Zweites Buch, 5. Kapitel: Recht über Leben und Tod