Leben Sprüche – sinn

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In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 1,4)

Ein Leben, das keine Widerwertigkeit hat, muß man unter denen suchen, die nur von Morgen bis Abend gelebet.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Unser Leben ist nur eine Folge unbedeutender Taten, die, zu Gott emporgetragen, aber unsere Ewigkeit formen.

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Es geschieht nicht alles wegen mir. Es tanzen keine Gestirne, es rauschen keine Bäume wegen mir. Ich muß mich selber ins Leben einfügen, selber den Weg suchen. Wie ich mich selber in das Leben vertiefe, so wird es sich mir weiten.

Kaergel (Hg.), Das Hermann Stehr-Buch. Eine Auswahl aus seinen weltanschaulichen Dichtungen und Gesprächen, 1927

Wie das Dunkel der Nacht die Lichter des Himmels enthüllt, so enthüllt sich uns inmitten der uns umgebenden Armut und Erniedrigung die ganze Schönheit und Bedeutung des Lebens.

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Je kühner das Leben, desto mehr ist es ‹Ich›.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Ja – sein Leben bestand aus Augenblicken, und vor lauter Augenblicken war er nicht zum Leben gekommen.

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Die Bejahung des Lebens ist immer ein Siegesgefühl.

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Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

Der Reichtum des Lebens steckt nicht in einem Menschen, er steckt in allen.

Peters, Strahlende Kräfte! Wege zum Glück durch Charakter-, Willens- und Menschenbildung, 1916

Das Leben ist ein ermüdender Kreislauf, gleich einem Postwagen, der immer reist und nie weiter kommt.

Barth (Hg.), Süddeutsche Originalien. Hahn, Hosch und andere. Viertes Heft, hg. von M. C. G. Barth, 1836. II: Aus Pfarrer Hosch's Tagebuch, 1795

Welch ein ruhevolles Leben ist das für den, der flieht dem weltlichen Lärmen und dem versteckten Pfad folgt, auf dem die wenigen Weisen dieser Welt gegangen sind.

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Leben ist aussuchen.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Aussortierten, in: Die Weltbühne, 13.01.1931, Nr. 2 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Das Leben ist eine Krankheit, von der wir uns alle 16 Stunden durch den Schlaf erholen. Der Schlaf ist das Linderungsmittel, der Tod das Heilmittel.

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Das Leben ist ein Traum Das Leben ist ein Traum! Wir schlüpfen in die Welt und schweben Mit jungem Zehn Und frischem Gaum Auf ihrem Wehn Und ihrem Schaum, Bis wir nicht mehr an Erde kleben: Und dann, was ist's, was ist das Leben? Das Leben ist ein Traum! Das Leben ist ein Traum! Wir lieben, uns're Herzen schlagen, Und Herz an Herz Geschmolzen kaum, Ist Lieb' und Scherz Ein lichter Schaum, Ist hingeschwunden, weggetragen! Was ist das Leben? hör' ich fragen: Das Leben ist ein Traum! Das Leben ist ein Traum! Wir denken, zweifeln, werden Weise; Wir theilen ein In Art und Raum, In Licht und Schein, In Kraut und Baum, Studiren und gewinnen Preise; Dann, nah' am Grabe, sagen Greise: Das Leben ist ein Traum!

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Siehe, wir träumen, wenn wir vom Tode reden. Ich habe manchen sterben sehen; aber so eingeschränkt ist die Menschheit, daß sie für ihres Daseins Anfang und Ende keinen Sinn hat.

Goethe, Die Leiden des jungen Werther, 1774; hier in der zweiten Fassung von 1787. Zweites Buch, 20. Dez. 1772

Erhalten zu bleiben ist kein Zeichen von Wert.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Plädoyer gegen die Unsterblichkeit, in: Vossische Zeitung, 17.06.1925 (Peter Panter)

Auch allzulang gelebt zu haben, schadet.

Ovid, Metamorphosen, entstanden um 1 oder 3 bis 8 n. Chr. 6,38. Originaltext: Et nimium vixisse diu nocet.

Leben: das ist leiden!

Strindberg, Rausch. Totentanz, 1912. Maurice

Da ich das Dasein nicht nutzte, nutzte das Dasein mich ab.

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Leben! Ein paar Tage, und danach ist nichts mehr.

Maupassant, Der schöne Georg: Bel-Ami, 1885