Leben Sprüche – zeit

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Soll ich dieses Leben mit einem Blitz vergleichen oder mit einem Tautropfen? Bevor ich auch nur diese Worte gesprochen habe, ist es schon vorbei.

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Das Leben: Ach, ewiglich Beut nie rastenden Leids Stromwoge das menschliche Dasein.

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Sei mit dem Leben, o Mensch, doch sparsam! ... Du hast Vorrat am Dasein nicht viel.

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Wie nichtig ist doch das Leben!

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Leben heißt sich wandeln; und das Nachleben unsrer geschriebenen Gedanken ist von diesem Gesetze nicht frei; sie werden nur um den Preis weiterleben, daß sie von dem ursprünglichen Sinn, den sie beim Verlassen unsrer Seele hatten, immer mehr abkommen. Was man künftig an uns bewundern wird, das wird uns ganz fremd sein.

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Einmal Lebt ich, wie Götter, und mehr bedarfs nicht.

Hölderlin, F., Gedichte. Aus: An die Parzen

Das Leben ist so schön, doch ach! es währet nicht; Drum fuß' auf dem, was sich so schnell verzehret, nicht.

Saadi, Kassiden. Übersetzt von Karl Heinrich Graf, 1850

... Niemand wollte es [das Leben] gerne lassen und sterben, da doch immer ein Unglück über das andere käme und wäre da kein Aufhören bis in den Tod.

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... du [das Leben] bist nur Narr des Todes, denn durch die Flucht strebst du ihm zu entgehn und rennst ihm ewig zu.

Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), Erstdruck 1623

Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild; Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht Sein Stündchen auf der Bühn', und dann nicht mehr Vernommen wird: ein Märchen ist's, erzählt Von einem Dummkopf, voller Klang und Wut, Das nichts bedeutet.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 5. Aufzug, 5. Szene, Macbeth

Dieses Leben ist eine Schiffahrt, der Tod ist der sicherste Hafen. Unser Erdenleben ist ein Gefängnis für die Seele, der Tod ist die Befreiung daraus.

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Das Leben gleicht dem Stahle; braucht man ihn, so glänzt er; läßt man ihn still liegen, so frißt ihn der Rost. Rasten heißt rosten. Liebst du Glanz und Ehren, so liebe die Arbeit!

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Das Licht des Tages schauen ist das Süßeste Für Menschenkinder und die Unterwelt ein Nichts.

Euripides, Iphigenie in Aulis, nach 406 v. Chr

Gott schuf die Tage und wir müssen hindurch.

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Die Tage fließen dahin, und unwiederbringlich verrinnt das Leben.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 123. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Fluunt dies et inreparabilis vita decurrit

Der Reiz ist hin, der Zauber bricht! So ist des Lebens wildes Fieber: Delirium, das uns besticht; Wir sollten schrein, und lachen lieber. Und jede lichte Pause hebt Die Hülle von den blut'gen Narben; Und wer der Weisheit folgt, der lebt Als Märtyrer, wie Heil'ge starben.

Byron, Gedichte. Aus: The Spell is broke, 1810

Was da lebet, muß verderben, Soll es anders werden neu.

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Ist Leben doch des Lebens höchstes Gut! Ein Rasender, der es umsonst verschleudert!

Schiller, Maria Stuart, 1800. 3. Akt, 6. Auftritt, Mortimer

Ständig wandelt sich das Leben. Oft wird aus Glück Unglück. Not verwandelt sich in Reichtum, und Liebe kann in Hass umschlagen. Kein Mensch sollte das jemals vergessen.

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Die erste Hälfte des Lebens verbringt man, indem man sich nach der zweiten sehnt, die zweite, indem man die erste bedauert.

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Das Leben eilt dahin, und auch nicht eine kurze Zeit lässt es sich halten.

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