Leben Sprüche – zeit

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Töricht, dein Herz an den Klang einer Trommel zu hängen; denn die Welt ist ein bräutlicher Zug, der Gast einer Stunde.

Raverty (Hg.), Selections from the poetry of the Afghans, from the sixteenth to the nineteenth century, literally translated from the original Pushto; with notices of the different authors, and remarks on the mystic doctrine and poetry of the Sūfis, London 1867

Sein führt zu Nichtsein.

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Das Leben hat nicht Zeit genug, genau zu sein.

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Das Wesen allen Seins ist Endlichkeit.

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Wir leben in Geschehnissen, nicht in Jahren.

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Das Leben ist wie ein Kino. Man betritt den Saal aber erst 10 min nach Beginn der Vorstellung und niemand verrät einem, worum es geht. Man muß die Handlung ganz allein rausfinden. Außerdem bekommt man nie die Gelegenheit nach der Vorstellung auf seinem Platz zu bleiben und sich die nächste Vorstellung anzusehen.

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Das Leben ist eine Krankheit, die durch Geschlechtsverkehr übertragen wird und immer tödlich endet.

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Das Leben ist wie eine Klobrille - man macht allerhand durch.

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Man kann im Leben nichts nachholen.

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Vom Konzert des Lebens bekommt niemand ein Programm.

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Das Leben – das Sterben – die Unsterblichkeit; diese drei bilden den Dreiklang der menschlichen Endlichkeit.

Jean Paul, Museum, 1814. II. Sedez-Aufsätze. Erste und zweite Lieferung. Dreiklang

Manche Menschen sterben mit zwanzig, werden aber erst mit achtzig beerdigt.

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Nimm das Leben nicht zu ernst, es ist doch nicht ewig.

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Nicht nur die Sonne oder der Sommer, auch jede andere Stunde und Jahreszeit müssen der Freude ihren Zins geben.

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Zwei Meilen Trab Es sät der Huf, der Sattel knarrt, der Bügel jankt, es wippt mein Bart im immer gleichem Trabe. Auf stillen Wegen wiegt mich längst mein alter Mecklenburger Hengst im Trab, im Trab, im Trabe. Der sammetweichen Sommernacht Violenduft und Blütenpracht begleiten mich im Trabe. Ein grünes Blatt, ich nahm es mit, das meiner Stirn vorüberglitt im Trabe, Trabe, Trabe. Hut ab, ich nestle wohlgemut, Hut auf, schon sitzt das Zweiglein gut, ich blieb im gleichen Trabe. Bisweilen hätschelt meine Hand und liebkost Hals und Mähnenwand dem guten Tier im Trabe. Ich pfeif aus Flick und Flock ihm vor, er prustet, er bewegt das Ohr, und sing ihm eins im Trabe. Ein Nixchen, das im nahen Bach sich badet, plantscht und spritzt mir nach im Trabe, Trabe, Trabe. Und wohlig weg im gleichen Maß, daß ich die ganze Welt vergaß im Trag, im Trab, im Trabe. Und immer fort, der Fackel zu, dem Torfahrtlicht der ewigen Ruh, im Trabe, Trabe, Trabe.

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Das sind Dinge des Lebens, die im Tode nicht vorkommen.

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Das Leben ist wie ein Vollbad. Je länger man drin bleibt; desto verschrumpelter wird man.

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Wandel und Wechsel Wähnen, glauben, fürchten, lieben, Sich erfreuen, sich betrüben. Bald sich wagen, bald besinnen, Oft verlieren, oft gewinnen, Auf der Bahn, wie sie gegeben, Dornig, rosig, holprig, eben, Sich vertiefen, sich erheben, Zwischen Furcht und Hoffnung schweben, Traum mit Wirklichkeit verweben, Doch, wo möglich, vorwärts streben: Das ist eben – Menschenleben

Nägeli, Liederkränze, 1825

Ganzheit Sobald wir das Dasein als Ganzheit erfassen Und jede Krankheit als Reifen begreifen, wird uns das Leben geheilt entlassen, um höhere Sphären zu durchstreifen und alles Werden und Vergehn als Spiel der Einheit zu verstehn.

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Das Leben hat auch eine positive Seite - es ist vorübergehend!

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Man kann mit einem Frosch nicht über das Meer reden, und mit einem Schmetterling nicht über den Winter.

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