Liebe Sprüche – freundschaft

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Der Freundschaft Sanftmut mäßigt der Liebe Ungestüm.

Rousseau, Julie oder die neue Héloïse. Briefe zweier Liebender aus einer kleinen Stadt am Fuße der Alpen (Julie ou la Nouvelle Héloïse ou Lettres de deux amants, habitants d’une petite ville au pied des Alpes), entstanden 1756-58, Erstdruck 1761

Freundschaft bindet nur das Gleiche; Ungleich aber kann mit Ungleich Nur in Liebe sich vereinen.

Raupach, Das Mährchen im Traum. Ein dramatisches Gedicht, 1836. Dritter Auftritt. Constanza

Der Mensch ist gut, ich weiß es; denn sie lebet. Ihr Herz ist Bürge mir für eine Welt!

Schubert (Hg.), Grillparzers Meisterwerke, 1905

Buhle nicht um Gunst – sie lässt sich nicht erkaufen. Aus freien Stücken sucht sie dich auf, wenn du dich ihrer würdig erzeigst.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das Vertrauen liegt tiefer als der Verstand, und es ist eigentlich die Liebe, auf der es beruht; sie ist es, die uns zu dem Freunde hinzieht, durch die wir uns ihm hingeben und vertrauensvoll überlassen.

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Alles um die Liebe leiden Alles um die Liebe leiden: Giebt es wohl ein schön'res Los? Kein Verhängnis kann die scheiden, Welche lieben wahr und groß! Ihre Seele atmet freier – Hehrer Friede sie durchglüht – Immer wärmer, reiner, treuer Sie der Freundschaft Lenz umblüht! Kein Verhängnis kann die scheiden, Welche lieben wahr und groß!

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Daß wir uns gebunden fühlen mit der steten Sehnsucht nach Freiheit – und daß wir zu binden versuchen, ohne die Überzeugung unseres Rechts dazu, das ist es, was jede Liebesbeziehung so problematisch macht.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Sich lieben und verstehen ist selten und doch kann und wird wahre Liebe nur bestehen, wenn man sich gegenseitig versteht.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Auch bei Frauen-Freundschaften dreht es sich letzten Sinnes doch immer um den Mann. Frauen sind unsachlich. Mit einer einzigen Ausnahme: in der Liebe.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Uneigennützig zu sein in allem, am uneigennützigsten in Liebe und Freundschaft, war meine höchste Lust, meine Maxime.

Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 1811, 3. Teil, 14. Buch

Der Tempel der Liebe Zwei der Pforten nur gibt's zum Tempel beglückender Liebe. Offenherzigkeit heißt eine, die andre Vertraun.

Haug/Weisser (Hg.), Epigrammatische Anthologie, 10 Bde., 1807-1810

Ich: Was ist's, das Freundschaft und Liebe zerstört? Er: Geiz bei Großen, Eigendünkel bei Gelehrten, Schamlosigkeit bei Weibern und Lüge bei Männern.

Diez, Denkwürdigkeiten von Asien, in Künsten und Wissenschaften, Sitten, Gebräuchen und Alterthümern, Religion und Regierungsverfassung aus Handschriften und eigenen Erfahrungen gesammelt, 1811-15

In einer echten Liebe ist das Vertrauen die einzige Zuflucht der Eifersucht.

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Gib mir nur die Hand, Nur den Finger, dann Seh' ich diesen ganzen Erdkreis Als mein Eigen an!

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Nur wer uns liebt, wird mit uns teilen.

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Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander, und das Höchste, der Glauben aneinander.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [87]

Vertrau dich, Herz, der Liebe! Was immer dich bewegt, Mitteilend auf die Schultern Der Liebe sei's gelegt.

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Minne ohne Treue, und Beichte ohne Reue, und Feuer ohne Brände, die haben bald ein Ende.

Rumpel (Hg.), Deutsche Art und Kunst in Gedichten für die reifere Jugend christlicher Schulen, 1853. Aus dem 14. Jahrhundert

Denndasist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt. Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Aus: Requiem (1908). Für eine Freundin (Paula Modersohn-Becker). Geschrieben am 31. Oktober, 1. und 2. November 1908 in Paris

Alle Liebe, deren Band nicht Ich knüpfte, ist weder wahr noch rein.

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Ein Herz sein eigen nennen, alles sagen können in der Gewißheit, verstanden zu werden, ist das nicht Glück?

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