Liebe Sprüche – freundschaft
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Der Freundschaft Sanftmut mäßigt der Liebe Ungestüm.
Freundschaft bindet nur das Gleiche; Ungleich aber kann mit Ungleich Nur in Liebe sich vereinen.
Der Mensch ist gut, ich weiß es; denn sie lebet. Ihr Herz ist Bürge mir für eine Welt!
Buhle nicht um Gunst – sie lässt sich nicht erkaufen. Aus freien Stücken sucht sie dich auf, wenn du dich ihrer würdig erzeigst.
Das Vertrauen liegt tiefer als der Verstand, und es ist eigentlich die Liebe, auf der es beruht; sie ist es, die uns zu dem Freunde hinzieht, durch die wir uns ihm hingeben und vertrauensvoll überlassen.
Alles um die Liebe leiden Alles um die Liebe leiden: Giebt es wohl ein schön'res Los? Kein Verhängnis kann die scheiden, Welche lieben wahr und groß! Ihre Seele atmet freier – Hehrer Friede sie durchglüht – Immer wärmer, reiner, treuer Sie der Freundschaft Lenz umblüht! Kein Verhängnis kann die scheiden, Welche lieben wahr und groß!
Daß wir uns gebunden fühlen mit der steten Sehnsucht nach Freiheit – und daß wir zu binden versuchen, ohne die Überzeugung unseres Rechts dazu, das ist es, was jede Liebesbeziehung so problematisch macht.
Sich lieben und verstehen ist selten und doch kann und wird wahre Liebe nur bestehen, wenn man sich gegenseitig versteht.
Auch bei Frauen-Freundschaften dreht es sich letzten Sinnes doch immer um den Mann. Frauen sind unsachlich. Mit einer einzigen Ausnahme: in der Liebe.
Uneigennützig zu sein in allem, am uneigennützigsten in Liebe und Freundschaft, war meine höchste Lust, meine Maxime.
Der Tempel der Liebe Zwei der Pforten nur gibt's zum Tempel beglückender Liebe. Offenherzigkeit heißt eine, die andre Vertraun.
Ich: Was ist's, das Freundschaft und Liebe zerstört? Er: Geiz bei Großen, Eigendünkel bei Gelehrten, Schamlosigkeit bei Weibern und Lüge bei Männern.
In einer echten Liebe ist das Vertrauen die einzige Zuflucht der Eifersucht.
Gib mir nur die Hand, Nur den Finger, dann Seh' ich diesen ganzen Erdkreis Als mein Eigen an!
Nur wer uns liebt, wird mit uns teilen.
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander, und das Höchste, der Glauben aneinander.
Vertrau dich, Herz, der Liebe! Was immer dich bewegt, Mitteilend auf die Schultern Der Liebe sei's gelegt.
Minne ohne Treue, und Beichte ohne Reue, und Feuer ohne Brände, die haben bald ein Ende.
Denndasist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt. Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen
Alle Liebe, deren Band nicht Ich knüpfte, ist weder wahr noch rein.
Ein Herz sein eigen nennen, alles sagen können in der Gewißheit, verstanden zu werden, ist das nicht Glück?