Liebe Sprüche – hochzeit
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Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.
Wen die Liebe treibt, der braucht keinen Sporn.
Das ist ja das Wesen der Liebe, daß man sich immer bereit fühlt, beizustimmen oder wenigstens zu helfen. Das beste unseres Geistes wächst ja immerdar aus unseren Herzen.
In der Liebe ist der Weg alles. Und das Ziel? ... entfernt vom Wege.
Liebe und Trompetenblasen Nützen zu viel guten Dingen Liebe und Trompetenblasen, Selbst ein adlig Weib erringen Liebe und Trompetenblasen. Mög' es jedem so gelingen Wie dem Herrn Trompeter Werner An dem Rheine zu Säckingen!
So sehr die leidenschaftliche Liebe unseren Vorteil außer acht läßt, so gut weiß die gepflegte Liebe ihn zu berechnen.
Ergänzung Es gab der Gott, zu dem wir beten, Dem Lenz der Blüten bunt Gewirr, Den Sonnen gab er die Planeten, Und meine Seele gab er dir. Er gab dem nachtbedeckten Meere Des Mondesstrahles lichte Zier, Dem dunkeln Grund die gold'ne Ähre, Und deine Liebe gab er mir!
Aber wo die Liebe herrscht, haben wir, die wir eben noch wilde Tiere waren, jetzt Kultur – Kunst und alles Große, dessen wir uns mit Recht rühmen.
Daß Marilla ihre Lieb' Einem andern wolle schenken, Der dir nicht das Wasser reicht, Soll, o Frommhold, Dich nicht kränken; Daß sie solche Wahl genommen, Laß' ich mir kein Wunder sein: Kinder nehmen für die Perle Einen runden Kieselstein.
Kein steinern Bollwinkel kann der Liebe wehren, und Liebe wagt, was Liebe kann.
Unter allen Leidenschaften steht den Frauen die Liebe noch am besten.
Lieben ist … ein erhabener Anlaß für den einzelnen, zu reifen, in sich etwas zu werden, Welt zu werden für sich um eines anderen willen, es ist ein großer unbescheidener Anspruch an ihn, etwas, was ihn auserwählt und zu Weitem beruft.
Die geheime Mischung von Liebe und Interesse kann kein Scheidekünstler der Welt in ihre Urbestandteile auflösen.
Die Liebe ist jener seltsame Zustand, in dem man bereit ist, die Frau im Singular zu akzeptieren.
Wenn die Liebe bis ans Knie kommt, steigt sie höher.
Wenn Liebe sein soll, müßte es ohne Eifersucht und Argwohn sein. Denn sterben ist es, stets zu streiten.
Brautnacht Mit süßem Druck löst sich der Kuß zuletzt. Wie nach dem Sturm die letzten Tropfen fallen Vom Sims – bald dicht – bald einzeln nur verhallen – Klopft noch im Wechselschlag ihr Herz. Und jetzt Löst Brust sich leicht von Brust – ein Stengel trägt Oft so zwei Blüten bräutlich nah beisammen – Und ihre Lippen, die vom Kuß noch flammen, Sind von der Liebe Lächeln sanft bewegt. Noch tiefer als in Traumesflut versinken Läßt sie der Schlaf; die Träume fliehen leise, Dann steigen langsam wie durch Dämmerkreise Der Flut die Seelen auf. Ein traumhaft Blinken Des Tages weckt ihn. – Durch die Seele fliegt Ein tiefes Wundern, weil sie bei ihm liegt.
Liebe kennt kein Alter … Was schadet das Alter, wenn man zu zweit ist!
Die Lieb' umfaßt des Weibes volles Leben, Sie ist ihr Kerker und ihr Himmelreich; Die sich in Demut liebend hingegeben, Sie dient und herrscht zugleich.
Selbst bei 30 Grad im Schatten darf die Liebe nicht ermatten.
Die Liebe ist wie der Krieg: ein Sieg macht zwei Besiegte!