Liebe Sprüche – hoffnung
250 Sprüche gefunden
Der Liebsten Vater gab mir seinen Segen, Er sprach: Wenn du dich nun statt meiner plagen Willst mit dem Trotzkopf, hab' ich nichts dagegen.
Kein Menschenleben ist so arm, daß die Liebe mit ihrem himmlischen Strahl es nicht einmal erleuchtet hätte.
Du bist … Du bist für meine arme Seele Wie treuer Stab dem Sinkenden, Wie Wein dem gierig Trinkenden, Wie Himmelstrost in Falsch und Fehle. So lebt mein Herz, das ängstlich-zage, Beglückt im Schatten deiner Mächte Das halbe Leben meiner Tage, Das ganze Leben meiner Nächte.
Sonnenstrahlen Fällt ein Sonnenstrahl ins Zimmer, Pflegt ein Wunder zu geschehen. Stäublein leuchten auf im Schimmer, Die zuvor kein Mensch gesehen. Gleiche Wunder wirkt die Liebe, Ihre Macht kennt keine Grenzen. Wo da walten ihre Triebe, Fängt der Staub selbst an zu glänzen. Was zuvor kein Mensch beachtet, Was sich schüchtern barg im Dunkeln; Was die große Welt verachtet, Fängt nun an wie Gold zu funkeln.
Ewige Leuchte "Bist noch immer nicht verglommen, Trübe Leuchte, stirbst noch nicht? All dein Öl ist dir genommen, Und es dämmert noch dein Licht?" "Liebe strahlt, ein ew'ger Schimmer, Flamme, die stets wächst, nie ruht; Braucht kein Öl und brennt doch immer, Braucht nicht Nahrung ihrer Glut, Und doch löscht ihr Feuer nimmer."
Findet einer selbst im Unglück Liebe, so kann er wenigstens gewiß sein, daß es wahre Liebe ist.
Gefahr kennt keine Zuflucht und Krieg keinen Frieden für den, der die Liebe singen hört und für den sie niemals endet.
Manchmal erklingen hör' ich's leise So wild im Sturm die Lebensreise Hinflutet sonder Ruh' und Rast, Manchmal erklingen hör' ich's leise: Du hast mich nie im Ernst gehaßt. Die Menschen nur so klug und weise, Sie löschen gern, was heilig brennt. Manchmal erklingen hör' ich's leise: Wir sind von Fremden nur getrennt. Und trägt ein Traum im Strahlengleise Die Seele hoch, von Gram betrübt, Manchmal erklingen hör' ich's leise: Du hast mich dennoch still geliebt.
Die Liebe wird auch im künftigen Leben bleiben; Glaube und Hoffnung aber werden aufhören.
Fülle Meine wilde Unrast lief Irrend auf vielen Wegen, Bis sie in deinem Schoß entschlief. Meine Seele war knospender Drang, Bis sie in deinem Segen Reife war und Fülle und Klang.
Eine liebende Seele ist unbesiegbar.
Der Glaube ist ›Immer Ruh!‹ er hat eine Tochter, die Liebe, die heißt ›Nimmer Ruh'‹.
– Eine tiefste heiligschönste Kammer Im Herzen gibt's, die kein Verräther kennt. Die führt den Räthselnamen: Freud' in Jammer! Da ist es, wo ein Feuerlichtlein brennt, Hell, ungestört von der Zerstörung Hammer, Wie der auch frech die treue Burg berennt! Für unser Liebstes in Entbehrung dulden, O, aller Wonnen Wonn', o Huld der Hulden!
Wer Gutes tun möchte, klopft ans Tor; wer liebt, findet das Tor offen.
Nun lach nicht mehr so schaurig! Nun lach nicht mehr so schaurig! Dein Leben macht mich traurig! Und sprich zu mir ein Wort! Das Schweigen tötet die Liebe. Du aber sollst mich lieben – Ach, hörst Du mich denn nicht?
Zuversicht Dich zu lieben, das wird Ruhe sein, Hand in Hand, getrost und ohne Bangen; Kein Verzagen – : Glauben; kein Verlangen – : Frucht und Friede, Freiheit und Verein. Aber Lust wird in der Ruhe sein Sommerlust, ein Schauen und Genießen, Jene Lust der windbewegten Wiesen, Die voll Blumen sind und still gedeihn.
O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren, Daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust, Ein Engel Deine Feder führen, Ein Zauber drinnen leben unbewußt! Damit, wenn ich das Siegel löse, Das Glück sich ungetrübt daraus ergießt, Und keine Wolke, keine böse, Mein Geist von Deinem Geiste liest.
Und unser Schönstes, unsre stille Liebe, was ist sie anderes als Hoffen? Gibt nicht das Hoffen ihr das Ewigsein?
Volkslied Wenn du nur glauben wollt'st wie ich so lieb dich hab, und auch erfassen könnt'st, daß ich mein Herz dir gab! Doch nein, erst gab ich's nicht. du nahmst es mir – im Sturm, dann ward es dein, nun lebt's in dir. Du hast nun zwei beinand und ich hab keins – laß mich nicht länger so, und schenk mir deins.
Dann brachte mir dein Brief den sanften Segen Dann brachte mir dein Brief den sanften Segen, ich wußte, daß es keine Ferne gibt: Aus allem Schönen gehst du mir entgegen, mein Frühlingswind du, du mein Sommerregen, du meine Juninacht mit tausend Wegen, auf denen kein Geweihter schritt vor mir: ich bin in dir!
Ja, ich weiß es, diese treue Liebe Hegt umsonst mein wundes Herz! Wenn mir nur die kleinste Hoffnung bliebe, Reich belohnet wär' mein Schmerz! Aber auch die Hoffnung ist vergebens, Kenn' ich doch ihr grausam Spiel! Trotz der Treue meines Strebens Fliehet ewig mich das Ziel! Dennoch lieb' ich, dennoch hoff' ich, immer Ohne Liebe, ohne Hoffnung treu; Lassen kann ich diese Liebe nimmer! Mit ihr bricht das Herz entzwei!