Liebe Sprüche – trauerkarte
509 Sprüche gefunden
Wenn du dein Herz an einen Menschen verlierst, findest du es immer wieder.
Wir sind dankbar für jeden Tag, den du uns gabst. Für deine Liebe, die du uns schenktest. Zu verstehen, daß du nicht mehr bei uns bist, ist schwer. Dennoch wissen wir, daß Gott uns gesegnet hat, weil wir von dir geliebt wurden.
Bei einer Linde Seh ich dich wieder, du geliebter Baum, In dessen junge Triebe Ich einst in jenes Frühlings schönstem Traum Den Namen schnitt von meiner ersten Liebe? Wie anders ist seitdem der Äste Bug, Verwachsen und verschwunden Im härtren Stamm der vielgeliebte Zug, Wie ihre Liebe und die schönen Stunden! Auch ich seitdem wuchs stille fort, wie du, Und nichts an mir wollt weilen, Doch meine Wunde wuchs – und wuchs nicht zu, Und wird wohl niemals mehr hienieden heilen.
Eine Heimat wüßte ich uns beiden ... Eine Heimat wüßte ich uns beiden, Wo im Schoß der Nacht in Wolkenreichen Liegt des Mondes Stadt, in grünen Weiden Kleiner Inseln, wo die Herden streichen. In das gelbe Rund der Türme träten Wir zu zweit, zu ruhn, wo einsam leuchtet Noch ein Licht. Zu horchen auf den späten Gang der Nacht, wenn Tau die Wiesen feuchtet. Meine Hände wollten dann versinken In dem Haar dir, in die Kissen zögen Deinen Kopf sie, gäben mir zu trinken Ewigen Schlaf von Mundes Purpurbögen.
Du nahmst für Liebe, daß ein junges Mädchen auf eigene Lebensbetätigung verzichtete, ein junges Mädchen, das auf das Glück wartete; das deinen Wünschen entgegenflog in der Hoffnung, du würdest auch den seinigen entgegenkommen.
Der Tod der Liebe ist das traurigste Sterben.
Den heilt vom Schmerze nur des Todes Hand, Der sich betrogen in der Liebe fand.
›Einzigartig‹ ist ein Wort, mit dem man etwas Besonderes beschreibt: eine Umarmung, einen Sonnenuntergang, eine Person, die mit einem Lächeln oder einer freundlichen Geste Liebe verbreitet. ›Einzigartig‹ beschreibt Menschen, die Herzensgüte besitzen und die Gefühle anderer nicht vergessen. ›Einzigartig‹ beschreibt etwas, das bewundert wird und wertvoll ist, und das nie ersetzt werden kann. ›Einzigartig‹ ist das Wort, das Dich am besten beschreibt.
Wir Frauen beten an, wenn wir lieben, und wenn wir unsere Anbetung verlieren, verlieren wir alles.
Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein sein können, daß die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
Der Knabe O Blümelein Vergißmeinnicht! Entzieh dich meinem Auge nicht. Ihr, Veilchen! Nelken! Rosen! Auf euch verweilt der Sonne Licht, Als wollt es mit euch kosen; Doch wenn die Sonne tiefer sinkt, Wenn Nacht die Farben all verschlingt, Da reden süße Düfte Von eurem stillen Leben mir Und die vertrauten Lüfte Die bringen eure Grüße mir. Doch ach! Vergißmeinnicht, von dir Bringt nichts, bringt nichts mir Kunde. Sag, Blümlein, lebst dem Aug du nur? Flieht mit den Farben jede Spur Mir hin von deinem Leben? Hast keine Stimm, die zu mir spricht Wenn Schatten dich umgeben? Vergißmeinnicht Die Stimme ach Süßer, die hab ich nicht. Doch trag ich den Namen Vergißmeinnicht, der, wenn ich auch schweige, dem Herzen spricht.
Lied Kalt und schneidend Weht der Wind, Und mein Herz ist bang und leidend Deinetwegen, schönes Kind! Deinetwegen, Süße Macht, Ist mein Tagwerk ohne Segen Und ist schlaflos meine Nacht. Stürme tosen Winterlich, Aber blühten auch schon Rosen, Was sind Rosen ohne dich?
Glaube Ich scheide, sprach der Knabe, Doch sei dir, liebe Maid, Herzinnige Treu geschworen In alle Ewigkeit. Nun er in fernen Landen Um blut'gen Lorbeer wirbt, Dem ungetreuen Manne Die Lieb' im Herzen stirbt. Doch immer, immer naget In seiner Brust der Wurm, Er hört die süße Stimme Durch Schlachtengraus und Sturm. Er sieht das klare Auge, Er schlafet oder wacht, Aufleuchtend, aufgeblättert In grabesschwarzer Nacht. Was frommt nur alle Reue? Ruft er in wildem Zorn, Es ist ja doch im Herzen Versiegt der Liebe Born, Das ausgebrannte Feuer, Kein Wille bringt's zurück, So muß ich denn zertreten All ihres Lebens Glück! Ermorden und zertreten ? Du unglückselig Weib! Doch eh' die Seel' ich morde, Mord' ich den zarten Leib. Er lenkt, wie sonst, die Tritte Nach seines Liebchens Haus, Sie streckt, wie sonst, die Arme Nach dem Geliebten aus. Liebst du mich denn noch immer Im tiefsten Herzensgrund? So ruft sie. Stumm und stille Küßt er den süßen Mund. Die Linke hat umschlungen Einst seines Lebens Lust, Die Rechte zuckt am Messer, Durchbohrt die treue Brust. Kind, es geschieht aus Liebe, Der bleiche Mörder spricht. Ich glaub' es, spricht sie leise, Das treue Auge bricht.
Denn Liebe verlieren: das ist dein Tod.
Mag der Herbst das welke Laub zerstreu'n Mag der Sturm die Blüthen dir entführen, Was du liebst, das bleibt auf ewig dein, Nimmer kann das Herz sich selbst verlieren.
Mir trauerte die ganze Welt, ich kannte nicht die schönsten Triebe. Nun habe ich, was mir längst gefehlt; beneide mich Natur – ich liebe!
Eines ist an Gräbern immer schmerzhaft spürbar: daß man zu wenig geliebt hat, immer zu wenig.
Wenn ein Liebes dir der Tod aus den Augen fortgerückt, such es nicht im Morgenrot, nicht im Stern, der abends blickt. Such es nirgends früh und spät, als im Herzen immerfort, was man so geliebet, geht nimmermehr aus diesem Ort.
An Levin Schücking O frage nicht, was mich so tief bewegt, Seh' ich dein junges Blut so freudig wallen, Warum, an deine klare Stirn gelegt, Mir schwere Tropfen aus den Wimpern fallen. Mir träumte einst, ich sei ein albern Kind, Sich emsig mühend an des Tisches Borden; Wie übermächtig die Vokabeln sind, Die wieder Hieroglyphen mir geworden! Und als ich dann erwacht, da weint' ich heiß, Daß mir so klar und nüchtern jetzt zu Mute, Daß ich so schrankenlos und überweis', So ohne Furcht vor Schelten und vor Rute. So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild, Wo tausend frische Lebenskeime walten, Da ist es mir, als ob Natur mein Bild Mir aus dem Zauberspiegel vorgehalten; Und all mein Hoffen, meiner Seele Brand Und meiner Liebessonne dämmernd Scheinen, Was noch entschwinden wird und was entschwand, Das muß ich Alles dann in dir beweinen.
Sie haben heut abend Gesellschaft, Und das Haus ist lichterfüllt. Dort oben am hellen Fenster Bewegt sich ein Schattenbild. Du schaust mich nicht, im Dunkeln Steh ich hier unten allein; Noch wen'ger kannst du schauen In mein dunkles Herz hinein. Mein dunkles Herze liebt dich, Es liebt dich und es bricht, Und bricht und zuckt und verblutet, Aber du siehst es nicht.
Der Mensch ist niedrig und gemein, wenn er sich in seiner niedrigen Leidenschaft getroffen fühlt.