Schicksal Sprüche – mut

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Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann.

Kinkel, Otto der Schütz. Eine rheinische Geschichte in zwölf Abenteuern, 1846

's ist nicht so schlimm als wohl man denkt, wenn man's nur recht erfaßt und lenkt.

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Das Unvorhergesehene ist die wahre Bewährungsprobe.

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Es gibt keineswegs dergleichen wie ein Omen. Das Schicksal sendet nie seine Boten voraus. Dazu ist es zu klug oder zu grausam.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Daß dir dein Schicksal oft schwer aufliegt, das glaub' ich dir gerne, liebes Herz! Sei ein Mann und siege.

Hölderlin, F., Briefe. An seinen Bruder, 2. Juni 1796

Ich glaube nicht an ein Schicksal, das über Menschen hereinbricht, gleichviel wie sie handeln. Aber ich glaube an ein Schicksal, das über Menschen hereinbricht, wenn sie nicht handeln.

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Unbequemlichkeiten, selbst Schrecklichkeiten, die kommen müssen, kann man nur dadurch ihres Schreckencharakters einigermaßen entkleiden, daß man sie so rasch wie möglich an der Brust packt und den Kampf auskämpft, der doch gekämpft werden muß.

Fontane, T., Briefe

Frei hat Gott die Menschen geschaffen, damit diese sich selbst ihr Schicksal bereiten.

Freytag, Die Ahnen, 6 Bde., 1872-80. Ingo und Ingraban. Ingraban. Im Sorbendorf

Wer den Mut hat, mit dem Schicksal zu ringen, der ist ein geborener König unter den Menschen.

Anzengruber, Der Schandfleck, 1877

Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich Des Schicksals harten Boden öffnen, soll Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten Und Taten in die offnen Furchen streun.

Kleist, H., Gedichte. An Wilhelmine

Es ist besser, sein Kreuz zu tragen als zu schleppen.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Kein Schicksal gibt's; es gibt nur Mut und Willen; sei stark durch dich, so ist die Palme dein.

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Es ist ein gewagtes Ding, die Vorsehung eines andern sein zu wollen, denn alle menschliche Berechnung trügt und die beste Absicht ist nicht Bürge für den Ausgang.

Hillern, Ein Arzt der Seele, 4 Bde., 1869

Wissend, schauend, unverwandt Muß ich mein Geschick vollenden, Fallend in dem fremden Land.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Kassandra, 1802

Kann ich mein Schicksal auch nicht sehen, ich bin getrost: Du kennst das Ziel!

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

In dem Geschick begegnen wir dem verkörperten Charakter.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ergebung in das, was geschehen kann, Hoffnung und Vertrauen, daß nur dasjenige geschehen wird, was heilsam und gut ist, und Standhaftigkeit, wenn etwas Widerwärtiges eintrifft, sind alles, was man dem Schicksale entgegenstellen kann.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. Januar 1824

Was die Schickung schickt, ertrage.

Herder (Hg.), Adrastea (Zeitschrift), 1801-03/04 (11. und 12. Stück hg. durch seinen Sohn W. G. von Herder). Aus: Die wiedergefundnen Söhne

Kann was Kleines von selbst kommen, kann es auch was Großes [...].

Gotthelf, Jacobs, des Handwerksgesellen, Wanderungen durch die Schweiz, 1846/47. Fünftes Kapitel

Man müßte bürgen können für sein Schicksal, um zu verantworten, was man tun wird.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678