Gib den Gedanken, die du hegst, nicht Zunge, Noch einem ungebührlichen die Tat!
Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser.
Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.
Halt', was du verheiß'st, verschweig, was du weißt, hab' mehr, als du leih'st, sei wachsam im Geist, so find'st du den Stein der Weisen allein.
Weise sein und lieben vermag kein Mensch.
Gib deiner Weisheit, nicht dem Zorn Gehör!
Wer ernten will, muß erst den Samen streuen.
Eine Arbeit, die uns Vergnügen macht, heilt ihre Müh'.
Brav, alter Maulwurf! Wühlst so hurtig fort? O trefflicher Minierer!
Komme, was kommen mag; Die Stund' und Zeit durchläuft den rauhsten Tag.
Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirn, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der Vernichtung Spur.
Zuletzt, nicht der Letzte. Last, not least.
Die Zeit geht aufrecht unter ihrer Last.
So treiben wir Possen mit der Zeit, und die Geister der Weisen sitzen in den Wolken und spotten unser.
Die Zeit ist Amm' und Mutter alles Guten.