William Shakespeare (1564–1616)

220 Sprüche Renaissance

Gib den Gedanken, die du hegst, nicht Zunge, Noch einem ungebührlichen die Tat!

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603. 1. Aufzug, 3. Szene, Polonius zu Laertes

Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser.

Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 1623. 1. Aufzug, 5. Szene, Narr

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.

Shakespeare, Wie es euch gefällt (As You Like It), Erstdruck 1623

Halt', was du verheiß'st, verschweig, was du weißt, hab' mehr, als du leih'st, sei wachsam im Geist, so find'st du den Stein der Weisen allein.

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Weise sein und lieben vermag kein Mensch.

Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), Erstdruck 1610

Gib deiner Weisheit, nicht dem Zorn Gehör!

Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 1623

Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt.

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Erfolg darf nicht der Maßstab sein für die Güte einer Tat.

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Die Arbeit, die uns freut, wird zum Vergnügen.

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Wer ernten will, muß erst den Samen streuen.

Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), Erstdruck 1623

Zur Arbeit, die man liebt, steht man früh auf und geht mit Freuden dran.

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Eine Arbeit, die uns Vergnügen macht, heilt ihre Müh'.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 2. Aufzug, 9. Auftritt, Macbeth

Brav, alter Maulwurf! Wühlst so hurtig fort? O trefflicher Minierer!

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Zuviel Geschäftigkeit ist mißlich.

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Die Zeit ist aus den Fugen.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Komme, was kommen mag; Die Stund' und Zeit durchläuft den rauhsten Tag.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 1. Aufzug, 3. Szene, Macbeth

Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirn, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der Vernichtung Spur.

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Zuletzt, nicht der Letzte. Last, not least.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608

Die Zeit geht aufrecht unter ihrer Last.

Shakespeare, Der Sturm (The Tempest), Erstdruck 1623. 5. Aufzug, 1. Szene, Prospero

So treiben wir Possen mit der Zeit, und die Geister der Weisen sitzen in den Wolken und spotten unser.

Shakespeare, König Heinrich IV. (King Henry IV), 2 Teile, Erstdruck 1598-1600

Die Zeit ist Amm' und Mutter alles Guten.

Shakespeare, Zwei Herren aus Verona (The Two Gentlemen of Verona), Erstdruck 1623