Hoffnung Sprüche – zukunft
455 Sprüche gefunden
Nenn mir den Menschen, der auf Hoffnung baute, die ihn nicht betrog.
Hoffnung ist der einzige Schatz, der mit dem Unglück wächst.
Immer das Beste hoffen, aber auch immer das Beste thun.
Etwas war gestorben in jedem von uns. Und was gestorben war, war die Hoffnung.
Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen beruhte.
Nur die Toten sind ohne Hoffnung.
Wir sollten das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und es nehmen, wie es kommt.
Am meisten erbarmt sich des Unglücklichen noch die Hoffnung.
Selig sind die, die nichts hoffen, denn sie sollen auch nicht enttäuscht werden.
Hoffnung O Hoffnung, Hoffnung! durch das ganze Leben Gibst du dem Menschen freundlich das Geleite, Ermutigst ihn im harten Schicksalsstreite, Daß er nicht Raum mög' der Verzweiflung geben. Ob Gram und Leid auch seinen Blick umweben Und sich das Unheil hält an seiner Seite, Doch sucht sein Blick aufs neue stets das Weite, Und neu durch dich wird wiederum sein Streben. Du hüllest lieblich ihm die Zukunft ein, Erleichterst ihm der Gegenwart Beschwerden Und milderst seines Herzens schlimmste Pein. Drum wird verkündet immerfort auf Erden, Wagst du gleich oft der Täuschung Mutter sein: "Hoffnung läßt nimmermehr zuschanden werden."
Es ist auf Erden keine Nacht, Die nicht noch ihren Schimmer hätte!
Zerstoben sind die Wolkenmassen Zerstoben sind die Wolkenmassen, Die Morgensonn' ins Fenster scheint: Nun kann ich wieder mal nicht fassen, Daß ich die Nacht hindurch geweint. Dahin ist alles, was mich drueckte, Das Aug ist klar, der Sinn ist frei, Und was nur je mein Herz entzückte, Tanzt wieder, lachend, mir vorbei. Es grüßt, es nickt; ich steh' betroffen, Geblendet schier von all dem Licht : Das alte, liebe, böse Hoffen – Die Seele läßt es einmal nicht.
Darf eine einzige fehlgeschlagene Hoffnung uns gegen die Welt so unversöhnlich machen?
Wenn jede Hoffnung ganze Erfüllung fände, so würde niemand mehr hoffen, und das sogenannte ›Glück‹, wäre eine trübselige Selbstverständlichkeit.
Nichts schwächt so sehr die Kräfte des Menschen, als die Hoffnung außerhalb der eigenen Anstrengung irgendwo Seligkeit und Heil zu finden.
Nenn mir ein Leben, das dem Hoffen sich ergab und dennoch siegte!
So lang die Erde steht und Menschen auf ihr wandelten, geschah es an der Hand der Hoffnung; sie war es, die den Menschen trieb zu immer höherem Werden.
Aber den Mut zur Hoffnung zu haben und mit keinem billigen Pessimismus sich zu begnügen, ist auch nichts Kleines.
Die Hoffnung Ich zog mir Hoffnung, eine schöne Blume, Und hegte sie gleich einem Heiligthume, Versäumte nichts zu köstlichem Gedeihn Durch Licht und Luft und milden Sonnenschein. Sie wuchs empor in freudig grüner Fülle, Und Blatt um Blatt entrollend aus der Hülle, Trieb schwellend sie hervor in stolzer Kraft Aus ihrem Kern den schlanken Blüthenschaft. Und leise schwillt's in knospendem Verkünden, Von Tag zu Tag sich lieblicher zu ründen, Schön röthet sich der Knospen zartes Grün, In Freuden stand mein Herz: Bald soll sie blühn! Da kam zur Nacht, deß muß ich ewig klagen! Ein blinder Wurm, sie gierig zu zernagen! Nun ist es öde und ein Ort der Schmerzen, Was mir so lieblich war in meinem Herzen!
Wäre nicht die Hoffnung in der Welt, wie ertrügen wir das Leben; wenn anders Verstand und Vernunft alsdann nicht ein größeres Recht behaupteten.
Lerne mit deinen Hoffnungen zu leben, und nicht mit deinen Erinnerungen.