Leben Sprüche – sinn

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Mein Leben Mein Leben, ein Leben ist es kaum, Ich gehe dahin als wie im Traum. Wie Schatten huschen die Mensch hin, Ein Schatten dazwischen ich selber bin. Und im Herzen tiefe Müdigkeit – Alles sagt mir: Es ist Zeit ...

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Das Leben bildet und das bildende Leben ist nicht Sache des Wortes, sondern der Tat, es ist »Tatsache«.

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Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Anmutige Gegend. Faust zu Ariel

Was das Geheimnis des Daseins so innig berührt, kann nicht in den üblichen sprachlichen Formen ausgedrückt werden.

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Kannst du das Leben verstehen? Ich nicht. Ein großes graues graues Ding wie ein Tier und man weiß nie, wie es aussieht, und man weiß nie, was es einem tut. Und wehrt man sich, wird man zertreten von einem grauen schweren Fuß.

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Das Leben zu einem guten Ende bringen ist schwieriger, als Bastschuhe flechten.

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Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.

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Es ist ein großer Unterschied, ob man ein aufrichtig schlichtes oder ein unachtsames Leben führt.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 17. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Multum interest, simpliciter vivas an neglegenter

Merkwürdig, daß man herumgehen und doch tot sein kann.

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Wessen Privatleben niemals die Zentren des Gesellschaftslebens berührt, dessen Biographie kann für Seelenforscher höchst wichtig sein, die Allgemeinheit geht sie nichts an.

Mühsam, Selbstbiographie. Auszug aus einem Manuskript vom Jahr 1919

Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

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Es läßt sich im Leben doch nichts, gar nichts, nachholen, keine Arbeit, keine Freude, ja, sogar das Leid kann zu spät kommen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Lebendig ist, wer stark und edel strebt. Die andern leben nicht, sie werden gelebt.

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Das Leben ist ein Born der Lust; aber wo das Gesindel mittrinkt, da sind alle Brunnen vergiftet.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Vom Gesindel

Das Leben der Pflanzen geht auf im bloßen Dasein: demnach ist sein Genuß ein rein und absolut subjektives, dumpfes Behagen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 3. Den Intellekt überhaupt und in jeder Beziehung betreffende Gedanken

Ist uns das Leben nicht gegeben, damit wir reicher werden im Geist, auch wenn die äußere Erscheinung leiden muß?

van Gogh, Briefe

Das Menschenleben hat seine Gesetze, man muß sich ihnen mit freundlichem Gesicht fügen: Es ist uns bestimmt, zu altern und manchmal schwach oder krank zu werden, und zwar aller Ärztekunst zum Trotz.

Montaigne, Essais, Erstdruck 1579, erste Gesamtausgabe 1595 (posthum)

Das Leben ist ein Land, das die Greise gesehen und bewohnt haben. Wer es durchwandern will, kann nur sie um den Weg fragen.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Lebensalter, Leben und Tod

Zum rechten lebendigen Leben gehört ein Herz, das von tiefer Liebe glüht.

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Alles Leben steht auf Messers Schneide. Gleite aus und du ertrinkst in Leide.

Morgenstern, C., Gedichte. Melencolia, 8.

Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.

Delavigne, Louis XI. (Trauerspiel in fünf Aufzügen), 1832. I, 9