Leben Sprüche – sinn
1867 Sprüche gefunden
Das Leben ist ein Geschenk, das wir verdienen, indem wir es hingeben.
Genau besehen und gerecht beurteilt, ist in Wahrheit das Leben ebenso reich, wenn nicht reicher, an Freude als an Leid. Es ist nur die Pupille unseres Auges oft für das Dunkle empfindlicher als für das Helle.
15. Schiffahrt des Lebens Wir irren auf der See der Welt, Weil eine Fluth die andre schwellt, Kein Vorgebürg' erscheint zur rechten noch zur lincken; Wir sein der Wellen Gauckelspiel, Süd', Ost, Nord, West gilt uns gleich viel, Weil wir den Haven nur erreichen, wenn wir sincken.
Es hat keiner ein Schloss vor seinem Leben.
Leben heißt, das Leben fühlen, heißt starke Eindrücke empfangen.
Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein.
Ich lieb ein pulsierendes Leben Ich lieb ein pulsierendes Leben, das prickelt und schwellet und quillt, ein ewiges Senken und Heben, ein Sehnen, das niemals sich stillt. Ein stetiges Wogen und Wagen auf schwanker, gefährlicher Bahn, von den Wellen des Glückes getragen im leichten, gebrechlichen Kahn .... Und senkt einst die Göttin die Waage, zerreißt sie, was mild sie gewebt, – ich schließe die Augen und sage: Ich habe geliebt und gelebt!
Das Leben ist ein gutes, aber ernstes Buch. Wenn man es durchgelesen und begriffen glaubt, muss man immer wieder von vorne anfangen.
Wir leben in dieser Welt, solange wir sie lieben.
Wir sollten diese kleine Lebensspanne in rechter Weise nutzen, denn der Zweck des menschlichen Lebens ist es, sich selbst als Seele zu erkennen und Gott zu finden.
Warum bin ich verdammt, die Harmonie eines Kharakters zu kennen, und jeden Miston zu fühlen, wenn mein Leben ein Gemisch von Tönen ist, die am Marke der Gebeine krazen? Verflucht sey der Adlerblick in sein Innres, wo man immer etwas sieht, was man lieber nicht gesehn hätte!
Das Leben des Menschen ist, wie jeder Strom, bei seinem Urprunge am höchsten. Es fließt nur fort, indem es fällt – in das Meer müssen wir alle.
Ach, wieviel Ballast in unserem Lebensschiff! Soviel, dass wir Gefahr laufen, unsere wertvolle Ladung in den Grund zu ziehen!
Nun kommt es aber in der Praxis des Lebens weit mehr darauf an, daß das Ganzegleichförmigmenschlich gut, als daß das Einzelnezufälliggöttlich sei.
Das Leben kann sich nicht ausdehnen, vervielfältigen, bereichern, ohne sich zu ordnen.
Leben ist weder ein Traum, noch Traum ein Leben; denn Traum und Leben, und Leben und Traum sind nur die Pole des Seins.
Das All ist das höchste, kühnste Wort der Sprache und der seltenste Gedanke: denn die Meisten schauen im Universum nur den Marktplatz ihres engen Lebens an, in der Geschichte der Ewigkeit nur ihre eigene Stadtgeschichte.
Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben.
Den schlimmsten Einwand ich verbarg ihn euch – das Leben wird langweilig: Werft es weg, damit es euch wieder schmackhaft wird!
Im Leben ist oft das Beste nur ein Rausch.
Man sollte das Leben in seiner ganzen Fülle und Schönheit schlürfen, ohne sich die Einzelheiten vor Augen zu stellen. Einzelheiten sind immer gemein.