Schicksal Sprüche
Sprüche über Schicksal
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Der eine spekuliert immer glücklich, der andere immer unglücklich; der eine liebt immer glücklich, der andere immer unglücklich; der eine reist dreimal um die Welt ohne Unfall, der andere trifft es bei jeder Ausfahrt so, daß ein Rad bricht oder ein Pferd durchgeht oder doch wenigstens, daß es mit Mollen gießt.
Wir sind nicht die Gebieter unseres Schicksals. Der Wirbelwind der Ereignisse reißt uns fort, und man ist ohnmächtig dagegen.
So steht der arme Mensch allemal mit zugebundenen Augen vor deinem scharfen Schwerte, unbegreifliches Schicksal! Und wenn du es aufziehest und schwingest, ergötzet ihn das Pfeifen und Wehen desselben kurz vor dem Schlage!
Wer den Mut hat, mit dem Schicksal zu ringen, der ist ein geborener König unter den Menschen.
Wenn die Glocke des äußeren Schicksals klingt, wissen die meisten Menschen schon nicht mehr, daß und wann sie geläutet hat.
Man hat schon viele Bewegungsbegriffe umdenken müssen, man wird auch allmählich erkennen lernen, daß das, was wir Schicksal nennen, aus den Menschen heraustritt, nicht von außen her in sie hinein.
Allerwärts klagt der Mensch Natur und Schicksal an, und sein Schicksal ist doch in der Regel nur Nachklang seines Charakters, seiner Leidenschaften, Fehler und Schwächen.
Was das Schicksal mit schwarzer Tinte schreibt, kann die Sonne nicht bleichen.